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Bayern München holt den kolumbianischen Nationalspieler James Rodriguez leihweise von Real Madrid.

Die beiden Klubs verständigten sich auf ein zweijähriges Leihgeschäft bis Ende Juni 2019 mit Option für eine definitive Übernahme. Die Münchner zahlen zehn Millionen Euro Leihgebühr, die feste Verpflichtung 2019 würde 35 Millionen Euro kosten.

Der 25-jährige Mittelfeldspieler wurde mit sechs Treffern Torschützenkönig der WM 2014 in Brasilien, anschliessend wechselte er vom AS Monaco zu Real Madrid.

Unter Ancelotti bei Real gespielt

James spielte bereits unter dem jetzigen Bayern-Coach Carlo Ancelotti beim spanischen Rekordmeister, ist mit seiner aktuellen Reservistenrolle beim Champions-League-Sieger aber schon länger nicht zufrieden.

Mit Real gewann Rodriguez in den vergangenen drei Jahren je zweimal die Champions League und die Klub-WM sowie einmal die spanische Meisterschaft. Insgesamt bestritt er 111 Pflichtspiele für Real, erzielte dabei 36 Treffer und gab 41 Torvorlagen.

"Qualität noch einmal erhöht"

"Mit diesem Transfer haben wir die Qualität unserer Mannschaft ohne Frage noch einmal erhöhen können", sagte Bayerns Vorstandvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge. James soll bei der am Sonntag beginnenden Asien-Tour schon dabei sein.

James ist der fünfte Neuzugang der Münchner. Corentin Tolisso (22-jährig) wechselte für die Rekordsumme von 41,5 Millionen Euro von Olympique Lyon zu Bayern. Von Hoffenheim kamen die Confed-Cup-Sieger Sebastian Rudy (27) und Niklas Süle (21). U21-Europameister Serge Gnabry (21) wechselt von Werder Bremen zu den Bayern, liebäugelt allerdings mit einer schnellen Ausleihe.

Erneuter Glücksgriff von Real Madrid?

Rummenigge und Klubpräsident Uli Hoeness setzen darauf, dass die Verpflichtung von James zu einer ähnliche Erfolgsgeschichte wird, wie bei zwei Vorgängern: Arjen Robben wechselte im Sommer 2009 aus Madrid nach München und erlebte in einer Hauptrolle grosse Bayern-Jahre. Xabi Alonso kam 2014 von den Königlichen und beendete nach gewinnbringenden Spielzeiten vor wenigen Wochen seine Karriere.

James spielt eher zentral als auf der Seite, die offensiven Möglichkeiten von Ancelotti sind nun noch grösser. Robert Lewandowski (28), Thomas Müller (27) und Thiago (26) wollen ebenfalls Tore schiessen und gestalten, der Konkurrenzkampf ist gross. "Man muss sich immer beweisen und zeigen, dass man seinen Platz verdient hat", sagte Robben. Das will nun auch James.

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SDA-ATS