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Fussball - Die Bundesliga geht in ihre 51. Saison. Einmal mehr ist Bayern München das Mass aller Dinge und der absolute Topfavorit auf den Titel. Mit Pep Guardiola haben sie einen neuen Startrainer an der Linie.
Bayern München gilt in jeglicher Hinsicht als wertvollster Bundesliga-Botschafter. Der Rekordmeister deklassierte die nationale und ausländische Konkurrenz in den vergangenen zwölf Monaten regelrecht. Jupp Heynckes inszenierte in der Allianz-Arena beispiellose Festwochen - der "FC Hollywood" produzierte ein Fussball-Märchen und gewann das Triple. Der mächtigste Verein des Landes verkraftete sogar, dass Patron Uli Hoeness wegen eines (nicht ausgestandenen) Steuerskandals während Monaten landesweit im "Focus" stand. Nun sitzt an der "Säbener Strasse" ein neuer Chef auf dem FCB-Thron: Pep Guardiola, 42 erst, aber bereits 14-facher Titelgewinner als Trainer des FC Barcelona, katalanischer Fussball-Ästhet.
Dortmund bewegt im Ruhrpott die Massen zwar gleichermassen, aber der Hype um Jürgen Klopp und Co. ist nicht mit den Bayern-Verhältnissen zu vergleichen. Der BVB lässt sich auch nicht in ein Schema pressen. Die Qualität, Bayern zumindest im sportlichen Sektor auf gleicher Augenhöhe herauszufordern, besitzt er ohne Zweifel (Supercup 4:2 gegen die Bayern gewonnen). Der Abschied von Mario Götze hat keine Schockstarre ausgelöst. Im Gegenteil: Aus Donezk lotste Klopp den armenischen Künstler Henrich Mchitarjan für die Rekordsumme von 27,5 Millionen nach Westfalen.
Von einem goldenen Herbst träumen aber nicht nur die beiden europäischen Topklubs. Für Leverkusen, 2002 selber Finalist in der Champions League, steht die Etablierung an der erweiterten Spitze im Vordergrund. Einen schon fast traditionell anderen Stil pflegen sie in Gelsenkirchen. Meistens ist die Sehnsucht nach Glanz und Gloria deutlich grösser als die Geduld. 55 Jahre ohne "Schale" haben die Schalker ertragen müssen - dazu Hohn und Spott aus Dortmund.
Wesentlich breiter als die Spitze ist das Mittelfeld der Liga, auch wenn Lucien Favre zu sagen pflegt: "Es gibt kein Mittelmass." Der Schweizer Coach von Mönchengladbach zielt mit seiner Aussage allerdings in eine andere Richtung. Für diverse Klubs, die mit Umbauphasen beschäftigt sind und pekuniär eher früher als später ans Limit stossen (HSV), ist der Grat zwischen dem verlockenden europäischen Business und der existenzbedrohenden Abstiegszone ungemein schmal.
Bundesliga. 51. Saison. 1. Runde. Freitag, 9. August, 20.30 Uhr: Bayern München - Mönchengladbach. - Samstag, 10. August, 15.30 Uhr: Hoffenheim - Nürnberg. Leverkusen - Freiburg. Hannover - Wolfsburg. Augsburg - Dortmund. Hertha Berlin - Frankfurt. 18.30 Uhr: Braunschweig - Bremen. - Sonntag, 11. August, 15.30 Uhr: Mainz - Stuttgart. 17.30 Uhr: Schalke 04 - Hamburg.

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SDA-ATS