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BDP fasst bei Delegiertenversammlung Parolen: Ja nur zu Luftverkehr

Dieser Inhalt wurde am 31. Oktober 2009 - 08:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Chur/Bern - Die Bürgerlich-Demokratische Partei der Schweiz feiert ihren ersten Geburtstag. Parteipräsident Hans Grunder sieht die BDP auf der Erfolgsspur - ein Grund, die Korken knallen zu lassen. "Es ist gewaltig, was in diesem Jahr abgelaufen ist", sagte der Berner Nationalrat zur SDA.
Gab Hans Grunder bei der Gründung der BDP vor einem Jahr in Glarus die Mitgliederzahl mit 3000 an, spricht er nun von 5500 bis 6000 Parteimitgliedern. Die BDP sei damit fast gleichauf mit den Grünen. Die BDP-Delegierten treffen sich heute in Chur zu ihrer dritten Delegiertenversammlung.
Zehn Kantonalparteien sind entstanden, hauptsächlich in der deutschen Schweiz. Im westlichen Landesteil gibt es eine BDP Wallis, in den Kantonen Fribourg und Waadt sind Parteigründungen in Vorbereitung. Noch nicht Fuss gefasst hat die BDP im Tessin.
In den drei "Ur-BDP-Kantonen" Bern, Graubünden, Glarus sowie im Aargau ist die Partei in den kantonalen Parlamenten vertreten. Im Kanton Bern erreicht die BDP laut Grunder bei den Gemeindewahlen regelmässig einen Wähleranteil zwischen 18 bis 20 Prozent.
Ehrgeizig sind die Ziele des 53-jährigen Parteichefs im Hinblick auf die nationalen Wahlen im Jahr 2011. Die BDP will im Nationalrat ihre Sitzzahl auf zehn verdoppeln. Auch im Ständerat, wo der Berner Werner Luginbühl als einziger BDP-Vertreter sitzt, hat der Parteipräsident Mandate im Visier. Graubünden ist ein Kanton, in dem sich Grunder einen Erfolg erhofft.
Logischerweise seien viele Mitglieder früher in der SVP gewesen. Grunder aber "schliesst kategorisch aus", dass SVP und BDP eines Tages wieder zusammenfinden. "Wir haben eine Marktlücke in der Mitte geschlossen", so der Emmentaler.
Mit der FDP und der CVP will er zusammenarbeiten, aber nicht fusionieren. Die Herkunft der Parteien und ihre Geschichte seien zu unterschiedlich. Auch im Bundeshaus sollen die BDP-Parlamentarier weiterhin in der eigenen Fraktion politisieren.

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