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Eine weitere Partei wendet sich nach der Katastrophe in Japan von der Atomkraft ab: Für BDP-Präsident Hans Grunder ist "der Zeitpunkt gekommen, das Projekt Ausstieg anzugehen - ohne Wenn und Aber". Er fordert aber Konzessionen, etwa beim Landschaftsschutz.

Für ihn sei klar, dass keine neuen AKW gebaut werden dürften, sagte Grunder im Interview mit der Zeitung "Sonntag". "Das darf keine Hauruckübung werden." Die bestehenden Werke müssten geordnet abgeschaltet werden und es brauche Lösungen für eine Stromlücke.

Es dürfe aber nicht sein, dass schmutziger Strom aus dem Ausland importiert werde, hält Grunder weiter fest. "Und wir möchten das Problem auch nicht auf die Schnelle mit Gaskraftwerken lösen."

Scheuklappen ablegen

Damit der Umbau zu einer Energieversorgung ohne Atomstrom schneller realisiert wird, muss aus Grunders Sicht vor allem die Wasserkraft gefördert werden. Die Schweiz sei dazu prädestiniert. "Linke Kreise müssen ihre Scheuklappen ablegen", sagte Grunder mit Blick auf den Widerstand der Linken etwa gegen einige Wasserkraftwerks-Projekte.

"Wenn die Linke die bestehenden Kernkraftwerke sofort abstellen will, aber nicht Hand zu neuen Energiequellen bietet, ist das Populismus." Die Interessenvertreter müssten sich zusammensetzen. Vielleicht brauche es "Konzessionen an den Landschaftsschutz". Deshalb dürften realisierungsreife Projekte dürften nicht länger verzögert werden.

Der Berner Nationalrat blickt dabei auf das Grimsel-Projekt im Berner Oberland. Dort soll die Staumauer erhöht werden, was bisher wegen Bedenken zum Landschaftsschutz verhindert wurde. Er habe aber auch weitere Täler für neue Stauseen im Visier, sagte Grunder. Konkrete Orte wollte er nicht nennen.

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SDA-ATS