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Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,8 hat am Donnerstag das Dreiländereck zwischen Thailand, Laos und Burma erschüttert. In der nordthailändischen Stadt Chiang Rai wurde eine Frau von einer einstürzenden Mauer erschlagen, wie die Polizei mitteilte.

Das Epizentrum des Bebens lag in Burma, knapp 590 Kilometer nordöstlich der Hafenstadt Rangun und rund 90 Kilometer nördlich von Chiang Rai in Nordthailand, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Über das Ausmass der Schäden gab es zunächst keine Angaben. Die Region ist abgelegen und in der Nacht schwer zu erreichen.

Der Erdstoss um 20.25 Ortszeit (14.55 MEZ) sei sowohl in Rangun als auch am Regierungssitz Naypyidaw im Landesinnern zu spüren gewesen, berichteten Anwohner. Auch in Bangkok, etwa 800 Kilometer südlich des Epizentrums, wackelten die Häuser.

"Die Bewohner von Hochhäusern in Rangun haben den Erdstoss deutlich gespürt", sagte eine Anwohnerin. Etliche seien auf die Strassen gerannt. "Viele Menschen waren im Schock, weil die Nachrichten von dem Beben in Japan noch allzu frisch sind."

Das Erdbeben ereignete sich nach aktuellen Angaben nur zehn Kilometer unter der Erdoberfläche. Es könnte deshalb schwere Schäden angerichtet haben.

Burma hatte 2008 eine verheerende Unwetterkatastrophe erlebt. Zyklon Nargis brach von Süden kommend über die Küste am Irrawaddy-Delta herein und riss geschätzt 140'000 Menschen in den Tod.

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SDA-ATS