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Zürich - Wolken habe vielen Hobby-Astronomen ein seltenes Schauspiel verdorben. Die partielle Sonnenfinsternis war am Dienstagmorgen nur in wenigen Regionen der Schweiz sichtbar. Am klarsten war der Blick in den Walliser Alpen.
Vom den Hängen am rechten Rhoneufer aus war am besten zu sehen, wie sich der Mond teilweise vor die Sonne stellte und die Landschaft in oranges Dämmerlicht hüllte.
Auch von der Sternwarte in Basel aus war das Phänomen durch die Hochnebeldecke hindurch zu sehen, wie Sternwarte-Leiter Job Keers sagte. Die Stadt Bern kam nur ein paar Minuten in den Genuss des Lichtschauspiels, dann aber zog sich der Wolkenvorhang gleich wieder zu.
Weiches, warmes LichtVon blossem Auge war in Bern nicht zu erkennen, wie sich der Mond kurz nach 8.00 Uhr von rechts oben vor die Sonne schob, dafür war die Sicht nicht gut genug. Lediglich weiches, warmes Licht, das man sonst eigentlich von Sonnenuntergängen kennt, kündete ein paar Augenblicke von den Vorgängen am Himmel.
Auf den Strassen blieben viele Menschen stehen, um das kurze Lichtspektaktel zu bewundern. Manche kamen aus Büros oder Geschäften ins Freie.
Der Höhepunkt der Eklipse war um 9.15 Uhr erreicht, als drei Viertel der Sonne bedeckt waren. Nur eine schmale Sonnensichel schielte noch unter dem Mond hervor. Um 10.40 Uhr war das Naturschauspiel vorbei.
Wenig Glück in den BergenIn weiten Teilen der Schweiz verdarb der bedeckte Himmel das Spektakel. Im östlichen Mittelland, in der Zentralschweiz und im Graubünden war von dem astronomischen Phänomen selbst auf den Berggipfeln kaum etwas zu merken.
Einige enttäuschte Sonnengucker waren mit speziellen Brillen und Kameras gerüstet aufs Brienzer Rothorn (2350 Meter ü.M.) gereist, fanden aber statt der prognostizierten Fernsicht dichte Wolken vor. Die Schwebebahn auf den Säntis hatte gar extra früh den Betrieb aufgenommen, um Hobby-Astronomen über den Nebel zu hieven. Doch auch auf 2502 Metern war die Sicht durch Wolkenbänder getrübt.
Die Teil-Eklipse war - gutes Wetter vorausgesetzt - in ganz Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und Zentralasien zu sehen. Die nächste partielle Sonnenfinsternis in der Schweiz gibt es 2015. Vollständig verdeckt wird die Sonne hierzulande erst 2081 wieder sein.

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SDA-ATS