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Box-Legende Muhammad Ali wird am Freitag in seiner Heimatstadt Louisville im amerikanischen Bundesstaat Kentucky beigesetzt.

Bei der öffentlichen Zeremonie soll auch der frühere amerikanische Präsident Bill Clinton eine Trauerrede halten, sagte Bob Gunnell, der Familiensprecher der Alis.

Vor der Feier soll es einen Trauerzug durch die Stadt geben. "Eine grosse Prozession wird Ali durch die Strassen Louisvilles führen, damit jeder aus der ganzen Welt, der dabei sein möchte, sich von ihm verabschieden kann", sagte Gunnell weiter.

Um 14 Uhr (Ortszeit) beginne dann die von Geistlichen verschiedener Religionen geleitete Zeremonie im Yum Center, einer rund 20'000 Menschen fassenden Veranstaltungsarena im Stadtzentrum.

Boxlegende Muhammad Ali starb an einer Blutvergiftung in Folge unspezifizierter natürlicher Ursachen. Die Komplikationen seien auf die jahrzehntelange Parkinson-Erkrankung Alis zurückzuführen gewesen, sagte der Mediensprecher der Familie, Bob Gunnell, am Samstag in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona.

Gunnell bestätigte, dass Ali am Freitagabend um 21.10 Uhr (Ortszeit) im Spital gestorben sei und zuvor die letzte Stunden seines Lebens im engsten Familienkreis verbracht habe. "Er hat nicht gelitten", hiess es weiter. Viele Freunde Alis seien extra eingeflogen, um sich zu verabschieden. "Aber sie respektierten die Familie und gingen nicht in den Raum", sagte Gunnell.

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SDA-ATS