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Angehörige der von den USA unterstützten SDF-Rebellenallianz (Archiv)

KEYSTONE/AP/ROBERT BURNS

(sda-ats)

US-General Joseph Votel hat nach Angaben syrischer Rebellen das Bürgerkriegsland besucht. Der Befehlshaber der US-Streitkräfte im Nahen Osten versprach dabei, die USA würden künftige auch schwere Waffen an die Anti-Assad-Rebellen liefern.

Der Oberbefehlshaber des US-Zentralkommandos traf am Freitag Vertreter der US-unterstützten kurdisch-arabischen Rebellenallianz Demokratische Kräfte Syriens (SDF). SDF-Sprecher Talal Sello informierte über den Besuch. Es war Votels erster Besuch seit der Amtsübernahme von US-Präsident Donald Trump im Januar. Das US-Verteidigungsministerium äusserte sich nicht zu dem Besuch.

SDF-Sprecher Sello wertete die Zusammenkunft als "Bestätigung für die US-Unterstützung für unsere Truppen". Votel habe bei seinem Besuch von den SDF-Kämpfern eroberte Gebiete besucht und mehrere Kommandanten getroffen.

Schwere Waffen versprochen

Die Ergebnisse seien "positiv": Der General habe zugesagt, dem Bündnis künftig auch "schwere Waffen" für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zur Verfügung zu stellen.

Die SDF-Allianz hatte im November eine Bodenoffensive auf die nordsyrische Stadt Raka gestartet. Die IS-Terroristen sehen in Raka die "Hauptstadt" des von ihnen im Jahr 2014 ausgerufenen "Kalifats" in Syrien und im Irak. Auch türkische Truppen wollen Raka zurückerobern.

Washington hat zur Unterstützung der SDF etwa 500 Soldaten entsandt, darunter Spezialkräfte, Ausbilder und Sprengstoffexperten. Die US-Soldaten helfen ausserdem bei der Koordinierung der Luftangriffe der US-geführten Militärallianz gegen den IS.

Seit Trumps Amtsantritt erhielten die SDF-Rebellen zusätzliche Geländewagen. Die US-Unterstützung sorgt jedoch für Spannungen mit der Türkei: Von den rund 30'000 SDF-Kämpfern gehören etwa zwei Drittel zu den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), die die Türkei als "Terrororganisation" ansieht.

SDA-ATS

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