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Bern - Die Waffenschutzinitiative wäre laut einer Umfrage vier Wochen vor der Abstimmung angenommen worden. 52 Prozent der Befragten wollten ein Ja einlegen, 39 Prozent ein Nein, 9 Prozent waren noch unentschlossen. Ausschlaggebend für das Ja waren die Frauen.
Die SRG SSR idée suisse veröffentlichte die Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern am Freitag. Die Zustimmung der Frauen ist demnach überdurchschnittlich hoch. So wollten 67 Prozent der weiblichen Befragten für die Initiative stimmen, lediglich 27 Prozent dagegen.
Bei den Männern zeigte sich eine knapp ablehnende Mehrheit von 51 Prozent. Für die Initiative sprachen sich 44 Prozent aus. Bei den Männern wirkt gemäss Umfrage vor allem die Botschaft der Gegner, wonach die Initiative das Milizsystem der Armee diskreditiere.
Der Hauptgrund, warum Frauen die Initiative wesentlich stärker Befürworten als Männer, sehen die Politikwissenschaftler von gfs.bern bei der Aufbewahrung der Dienstwaffe zuhause. Mit der Initiative soll die Dienstwaffe aus dem Haushalt verbannt und im Zeughaus verwahrt werden.
Meinungsumschwung möglichObwohl die Ja-Seite derzeit im Vorsprung liegt, schliesst gfs.bern einen Meinungsumschwung nicht aus. Dies sei bei Initiativen aus dem links-grünen Lager oft der Fall.
Mitentscheidend könnte demnach das Stimmverhalten der Parteiungebundenen sein. In dieser Gruppe von Stimmenden überwog in der Umfrage das Ja mit 52 Prozent gegenüber 37 Prozent Nein.
In der links-grünen Wählerschaft findet die Initiative erwartungsgemäss eine deutliche Zustimmung. Die Basis der Grünen stimmte der Initiative mit 88 Prozent zu, jene der SP mit 77 Prozent. Auf der rechten Seite ist die Ablehnung fast ebenso klar. Die SVP-Wählerschaft lehnte die Initiative mit 71 Prozent ab.
Bei den Mitteparteien halten sich Pro und Kontra in der Umfrage die Waage. An der CVP-Basis waren 45 Prozent für die Initiative, 44 Prozent dagegen und 11 Prozent noch unentschlossen. Bei der FDP war die Wählerschaft mit 48 Prozent Nein knapp gegen das Begehren. 44 Prozent sagten Ja und 8 Prozent waren noch unentschlossen.
Für die Umfrage wurden vom 3. bis am 8. Januar 1214 Stimmberechtigte in den drei hauptsächlichen Sprachregionen befragt. Der statistische Fehlerbereich bei der gesamten Stichprobe beträgt +/- 2,9 Prozent.

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SDA-ATS