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Beherzte belgische Verkehrspolizisten fassen Räuber

Dieser Inhalt wurde am 06. März 2010 - 17:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Brüssel - Nach einer dramatischen Flucht haben unbewaffnete Hilfspolizisten in Brüssel zwei Räuber dingfest gemacht, die zuvor eine unbeteiligte Autofahrerin erschossen hatten.
Bei einem Überfall auf ein Schmuckgeschäft hatten die Täter dem Ladeninhaber einen Revolver entrissen und waren weggelaufen, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete.
Auf ihrem Weg stoppten sie ein Auto. Als die 46-jährige Fahrerin nicht aussteigen wollte, schossen ihr die Räuber mit dem Revolver mehrmals in den Kopf.
Durch die Schüsse wurden zwei Polizisten alarmiert, die am Freitag nahe des Tatorts auf Streife waren. Sie verfolgten die jungen Männer im Alter von 20 und 24 Jahren, rissen sie zu Boden und hielten sie fest. In der Nähe fand die Polizei einen Beutel mit der Beute - einigen wenigen Schmuckstücken.
In der EU-Hauptstadt Brüssel häufen sich in jüngster Zeit derartige Überfälle. Die Polizei spricht von einer wachsenden Gewaltbereitschaft der Täter.
Seit Jahren wird in Belgiens Hauptstadt statistisch gesehen öfter eingebrochen als in jeder anderen europäischen Kapitale. Statistiken zu Raubüberfällen gibt es von den Behörden nicht. Allerdings mehren sich die Klagen über Überfälle auf EU-Mitarbeiter und Diplomaten.

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