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Die Behinderten-Organisation Pro Infirmis hat im 2011 leicht weniger Spenden eingenommen als in anderen Jahren. Der Spendenertrag sank von 19,4 im Jahr 2010 auf 18,5 Millionen Franken, wie die Organisation am Dienstag mitteilte.

Wie der Sprecher der Organisation auf Anfrage der sda sagte, waren die Spendenaufrufe und Standaktionen etwas weniger erfolgreich. Der Spendenertrag sei auch immer von einzelnen Vermächtnissen abhängig, die eben manchmal ausbleiben würden.

Ein weiterer Grund für den Rückgang ist der gestiegene Wettbewerb unter den Hilfswerken. Der schweizerische Spendenmarkt ist immer härter umkämpft - vermehrt auch von ausländischen Hilfswerken, die von der Grosszügigkeit der Schweizer profitieren wollen.

Trotz gesunkener Spendenerträge konnte Pro Infirmis im 2011 einen kleinen Gewinn erzielen. Bei einem Umsatz von 94,6 Millionen Franken schloss die Rechnung mit einem Überschuss von 1,7 Millionen Franken.

Eines der Hauptziele war, das begleitete Wohnen für Menschen mit Behinderung auszubauen. Dieses Ziel habe mit einer Steigerung um 6 Prozent umgesetzt werden können. Mittlerweile leben 590 Behinderte nach diesem Modell und wohnen möglichst selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden.

SDA-ATS