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Von den französischen Behörden "Dschungel" genannt: Das wilde Flüchtlingslager bei Dünkirchen ist geräumt worden. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/STEPHANIE LECOCQ

(sda-ats)

Die französischen Behörden haben ein wildes Flüchtlingslager bei Dünkirchen am Ärmelkanal geräumt. Dort hätten sich rund 500 Menschen aufgehalten - zu 95 Prozent irakische Kurden.

Dies teilte die zuständige Präfektur am Donnerstag mit. Die Räumung sei friedlich verlaufen. Mehr als 220 Sicherheitskräfte und Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Flüchtlingsorganisationen gehen davon aus, dass zuletzt sogar 800 Menschen in dem Lager lebten, die von Frankreich aus nach Grossbritannien wollten. Die Flüchtlinge wurden mit Bussen weggebracht. Nach Angaben der Präfektur sollen diejenigen, die einen Asylantrag in Frankreich stellen wollen, in Aufnahmezentren gebracht werden. Andere, darunter unbegleitete Minderjährige, seien der Polizei übergeben worden, um ihren Status zu klären.

Offizielles Lager brannte nieder

Präsident Emmanuel Macron hatte die Auflösung aller slumartigen Flüchtlingscamps angekündigt. Das Lager befand sich in einem Waldstück der Gemeinde Grande-Synthe westlich von Dünkirchen. Ein offizielles Lager der Gemeinde und der Organisation Ärzte ohne Grenzen war im April 2017 nach Kämpfen zwischen irakischen und afghanischen Bewohnern niedergebrannt. Die Behörden gehen von Brandstiftung aus.

Das Lager in Grande-Synthe wurde von den Behörden "Dschungel" genannt - unter Anspielung auf das Camp mit Tausenden Flüchtlingen in der rund 50 Kilometer entfernten Hafenstadt Calais, das die französischen Behörden im Oktober 2016 geräumt hatten.

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SDA-ATS