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Rund Tausend Angehörige der britischen Streitkräfte haben am Mittwoch in London den Ernstfall geprobt: Die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton. Nichts wird dem Zufall überlassen.

Bei der Generalprobe der Garde-Soldaten in London wirkte es so, als sei der Festtag schon da. Rund 1000 Militärs spielten im Morgengrauen ihre Rollen durch, die sie zwei Tage später einnehmen werden. Die "ganze Welt" freue sich auf den Hochzeitstag, sagte der britische Premierminister David Cameron und wünschte dem Paar alles Gute.

Der Weg von der Westminster Abtei, wo die Trauung am Freitag stattfinden soll, bis zum Buckingham Palast, wo sich das getraute Paar auf dem Balkon zeigen soll, wurde vor Tagesanbruch für den Verkehr gesperrt. Mit dabei waren Soldaten des Heeres, der Marine und der Luftwaffe - alle in voller Garde-Montur. Kutschen für die Mitglieder der Hochzeitsgesellschaft fuhren die Feststrecke ab.

In der Abtei selbst, die bereits für Besucher geschlossen ist, spielte das Paar am Abend die Hochzeit durch. Mit dabei waren Williams Bruder und Trauzeuge Prinz Harry sowie die Eltern von Kate, wie der Palast bestätigte. Auch führende Geistliche waren anwesend.

Die Generalprobe in vollen Kostümen findet am Donnerstag statt. An ihr werden auch Vertreter von Radio, Fernsehen und Presse sowie die Verantwortlichen der Kirche beteiligt sein.

Floristen an der Arbeit

Nach dem Ende der morgendlichen Probe schwärmten die Floristen in der Kirche aus und begannen, die Blumendekoration aufzubauen. Riesige Kästen mit Pflanzen aus Gartenanlagen von Queen Elizabeth II., der Grossmutter Williams, wurden angeliefert. Darunter waren acht Bäume von bis zu 7,5 Metern Höhe.

Dabei lüftete sich das Geheimnis, für welche Deko-Farben sich die 29-jährige Braut Catherine Elizabeth Middleton entschieden hat. "Es wird alles grün, weiss und cremefarben", sagte Chef-Florist Shane Connolly. "Ziel ist, dass die Abbey unprätentiös, simpel und natürlich aussieht."

Gerüstet sieht sich auch Scotland Yard - für alle möglichen Vorfälle, wie Polizeisprecherin Christine Jones sagte. Es lägen aber weiter keine "spezifischen Anhaltspunkte" für geplante Störungen vor.

Jones verriet, dass sich die rund 2000 zur Trauung geladenen Gäste strikten Sicherheitskontrollen unterziehen müssten: Sie müssen "beweisen, wer sie sind". Es werde dafür eine strenge Identitätskontrolle stattfinden.

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SDA-ATS