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Bern - Auch am diesjährigen Nationalfeiertag haben sich viele führende Politikerinnen und Politiker zu Wort gemeldet. Bundespräsidentin Doris Leuthard forderte in ihrer Radio- und TV-Ansprache eine Zukunftsdebatte, um weiter auf die Schweiz stolz sein zu können.
"Was sind Errungenschaften, die wir erhalten oder gar ausbauen müssen, was sind neue Projekte? Was ist unsere Rolle in der sich verändernden Welt, was unser Beitrag dazu?", fragte Leuthard. "Wie soll unser Verhältnis zu unseren europäischen Nachbarn aussehen? Wo soll die Schweiz in zehn Jahren stehen?"
Alle seien herzlich einladen, diese Debatte über Fragen einer ferneren Zukunft heute zu beginnen. "Der 1. August eignet sich besonders dafür", erklärte die Bundespräsidentin. Sie reiste am 1. August via Gotthard-Pass in den Süden nach Caslano am Luganersee, wo sie ebenfalls als Rednerin zu Gast war.
Auch Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf will die Bevölkerung zur Debatte über die Zukunft des Landes anregen. In ihrer Ansprache am Samstag in Grimentz VS warf sie deshalb bewusst viele Fragen auf, ohne sie zu beantworten. Thema war die Europa-Frage. Am Sonntag rückte sie in Eiken AG vor Sans-Papiers das Thema Ausländer in der Schweiz ins Zentrum ihrer Rede.
Bundesrätin Calmy-Rey plädierte am Sonntag in Turtmann VS für eine Öffnung gegen Aussen. Eine warme Ofenbank zu Hause schütze nicht vor den internationalen Entwicklungen. Die Schweiz dürfe in ihren Entscheiden nicht naiv sein, sie würde sonst teuer dafür bezahlen.
Auf Kunst des Konsens' besinnen
Bundesrat Didier Burkhalter rief am Sonntag die Schweiz bei einem Buure-Zmorge in Posieux FR dazu auf, sich wieder auf die Kunst des Konsens' zu besinnen. "Es ist vor allem das politische Klima und die Wichtigkeit, die man dem Wert Respekt beimisst, die es erlauben, die Kollegialität zu stärken und den Konsens zu finden."
Bundesrat Moritz Leuenberger warnte am Sonntag in seiner Rede in Uster ZH davor, die Symbole der Schweiz, wie das Landleben oder die Alpen, zu Heile-Welt-Klischees verkommen zu lassen. Kritik äusserte er am Schweizer Fernsehen, das die Landregionen überproportional häufig zeige und die Städte und Agglomerationen vernachlässige.
Bundesrat Hans-Rudolf Merz rief in seiner via Internet verbreiteten Rede auf, die Schweiz und ihre Errungenschaften zu feiern. Seine Botschaft laute, die Folgen des eigenen Handelns im Guten wie im Schlechten selber zu tragen, mit der Umwelt sorgsam umzugehen und solidarisch zu sein mit jenen, die unverschuldet in Not kämen.

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SDA-ATS