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Bei Busunglück in der Türkei werden Schweizer Touristen verletzt

Bei einem Unfall eines Minibusses in der Nähe des türkischen Badeorts Antalya sind mehrere Schweizer Touristen verletzt worden. An Bord des Busses befanden sich nach Angaben von türkischen Nachrichtenagenturen 20 Passagiere, ein Dolmetscher und der Fahrer.

Die Touristen waren auf der Rückreise von einem Tagesausflug zu den heissen Quellen von Pamukkale, als der Bus eine Leitplanke auf der richtungsgetrennten Strasse streifte und dann mit einem Felsen kollidierte. Der Car kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Alle Insassen wurden verletzt - drei davon offenbar schwer.

Verwirrung um Nationalitäten

Um die Nationalitäten der Opfer herrschte am Dienstagabend noch Verwirrung. Die Agentur IHA vermeldete 20 Schweizer Opfer; die Anadolu Agency 15 deutsche und 5 Schweizer Opfer.

Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) konnte lediglich bestätigen, "dass in einem Busunfall in der Türkei zwischen Korkutelli und Antalya Schweizer Bürger verletzt wurden". Die Verletzten seien in verschiedene Spitäler eingeliefert worden.

Das Honorarkonsulat der Schweiz in Antalya stehe in Kontakt mit den Behörden und der betroffenen Reiseagentur. Die Kanzleichefin der Schweizer Botschaft in Ankara werde ausserdem so rasch als möglich an den Unfallort reisen, um den Schweizerinnen und Schweizern im Rahmen des konsularischen Schutzes Hilfe und Unterstützung zu leisten.

Der Inhaber des Busunternehmens sagte dem türkischen Fernsehen, die die Busfahrer seien erst vor 20 Tagen in einem Sicherheits-Training mit der Polizei gewesen.

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