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Die Erleichterung nach dem hochverdienten 2:0-Sieg gegen St. Gallen steht den Grasshoppers ins Gesicht geschrieben, besonders in das grosse Gesicht von Trainer Carlos Bernegger.

"Es war ein interessantes Spiel", sagte Bernegger vor den Medien und fügte an, seine Mannschaft habe auch Glück gehabt. Vielleicht sagte der Schweiz-Argentinier dies, um die geschlagenen und nach einer ungenügenden Leistung zu Recht frustrierten Gegner aus der Ostschweiz ein wenig zu trösten. Denn in Wirklichkeit waren die Grasshoppers an diesem Nachmittag auf überhaupt kein Glück angewiesen. Glück hatten schon eher die St. Galler. Sie hätten die Partie ohne die Topleistung ihres Goalies Daniel Lopar 0:5 oder 0:6 verlieren können.

Bernegger wurde darauf angesprochen, ob er um den guten Ausgang des Spiels gefürchtet habe, nachdem seine Mannschaft in der torlosen ersten Halbzeit derart viele ausgezeichnete Torchancen vergeben hatte. Bernegger umging die Antwort darauf, indem er sagte: "Ich war froh, dass wir in der zweiten Halbzeit gleich weiterfahren konnten und dass wir weiter viel Druck machten." Die für den ersten Saisonsieg nötigen Tore, erzielt von Lucas Andersen und Ridge Munsy fielen, weil sie einfach fallen mussten. Beide waren gut herausgespielt, und gegen beide konnte der untadelige, sogar der hervorragende Lopar nichts ausrichten.

Es war nicht zu überhören, dass sich Bernegger für seine Spieler freute, aber ebenso für das Publikum, für den Fan, für den der Sieg und vor allem die Qualität der Leistung eine Genugtuung war nach den mageren Darbietungen im Letzigrund in den Spielen gegen den FCZ (0:2) und YB (0:4).

Aus Zürcher Sicht besteht Grund zur Hoffnung, dass es mit GC in den nächsten Wochen weiter aufwärts gehen wird. Bernegger wird die Aufbau- und Findungsarbeit mit dem auf diese Saison hin stark veränderten Kader irgendwann abgeschlossen haben. Und die ersten Spiele gegen die möglicherweise stärksten Mannschaften der Super League - Basel, YB, Zürich - haben die Zürcher schon hinter sich. Bei der 2:3-Niederlage in Basel gelang ihnen eine bemerkenswerte Schlussphase, in der sie nach dem 0:3-Rückstand herankamen. Beim 2:2 in Luzern gaben sie einen sicher geglaubten Sieg durch einen Platzverweis und wegen mangelhafter Chancenauswertung aus der Hand.

Eine reelle Chance auf weitere drei Punkte dürfte sich den Hoppers schon am kommenden Samstag bieten, wenn sie in Lausanne auf jene Mannschaft treffen, der sie gerade eben die Rote Laterne übergeben haben.

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SDA-ATS