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Bei der IV-Zusatzfinanzierung stimmte man Parteien-treu

Dieser Inhalt wurde am 20. November 2009 - 09:51 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Bei der letzten Abstimmung über die IV-Zusatzfinanzierung hat sich das Mitte-Links-Spektrum mit seinem Ja gegen das ablehnende rechte Lager durchgesetzt. Bei der Abschaffung der allgemeinen Volksinitiative zeigten sich keine ideologischen Gräben.
Dies zeigt die Vox-Analyse der Eidg. Abstimmung vom 27. September. Bei der Frage der IV-Zusatzfinanzierung folgten die politischen Lager klar den Empfehlungen ihrer Parteien: Die Anhänger von SP und Grünen stimmten klar, jene von CVP und FDP mehrheitlich für die Vorlage, jene von SVP und kleinen Rechtsparteien lehnten sie wuchtig ab.
Auch Vertrauen in die Regierung spielte eine Rolle. Wo dieses hoch war, wurde zugestimmt, wo es tief war, wurde die Vorlage verworfen.
Die Gegner der IV-Zusatzfinanzierung argumentierten hauptsächlich mit der Steuermehrbelastung. Auch das befürwortende Lager sah dieses Problem, aber der Wille, dem Sozialwerk Geld zufliessen zu lassen, überwog.
Zu kompliziert war für die meisten die Vorlage über den Verzicht auf die allgemeine Volksinitiaitve. Selbst bei jenen, die an der Abstimmung teilnahmen, wusste über die Hälfte nicht genau, worum es dabei ging. Letztlich gab das Vertrauen in die Regierung - und deren Rat zur Abschaffung - den Ausschlag.
Bei der Vox-Analyse befragte das Forschungsinstitut gfs.bern 1007 Stimmberechtigte im ganzen Land innert elf Tagen nach der Abstimmung nach ihrem Stimmverhalten.

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