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Einen Platz im Bus zu ergattern war am Montag schwierig: Da die U-Bahnen nicht fuhren, wichen die Londoner auf andere Verkehrsmittel aus.

KEYSTONE/AP PA/JOHN STILLWELL

(sda-ats)

Mitarbeiter der Londoner U-Bahn haben am Montag eine Woche der Streiks im öffentlichen Verkehr in Grossbritannien begonnen. Die meisten U-Bahn-Stationen im Zentrum der britischen Hauptstadt blieben geschlossen.

Die meisten Stationen in der Tarifzone 1 - dem Zentrum Londons - blieben geschlossen. Der 24-Stunden-Streik führte zu Einschränkungen im gesamten U-Bahn-Netz der Stadt, berichtete die für den öffentlichen Verkehr im Grossraum London zuständige Behörde Transport for London (TfL). Auch Verbindungen zu den wichtigsten Bahnhöfen der Metropole und dem Flughafen Heathrow waren betroffen.

Der Streik führte zu teils chaotischen Verkehrsverhältnissen. Lange Warteschlagen an Bushaltestellen und verstopfte Strassen waren die Folge. Der besonders verkehrsreiche Bahnhof Clapham Junction im Südwesten Londons musste wegen Überfüllung geräumt werden.

Solche Menschenmengen habe er dort seit Jahren nicht gesehen, sagte ein Mann. Eine Frau aus dem Norden Londons berichtete: "Ich habe knapp drei Stunden gebraucht, um mit dem Bus in die Innenstadt zu kommen."

Die meisten der täglich rund 4,8 Millionen Passagiere mussten sich um alternative Fahrmöglichkeiten bemühen. An den Bushaltestellen bildeten sich riesige Menschenansammlungen.

Auf den Zufahrtsstrassen ins Stadtzentrum waren die eh üblichen Staus noch länger. In dem Streik geht es um Schliessungen von Fahrkartenverkaufsstellen und Personalkürzungen, wie die britische Press Association berichtete. Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan von der Labour-Partei bezeichnete den U-Bahn-Streik als vollkommen unnötig.

Streik bei Southern Rail und British Airways

Der Streik begann am Sonntagabend um 18 Uhr, nachdem Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und TfL gescheitert waren. Im Streit geht es um Schliessungen von Verkaufsstellen und Personalkürzungen.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan bezeichnete den Arbeitsausstand als unnötig und rief Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Millionen Londoner müssten leiden, kritisierte er.

Am Dienstag, Mittwoch und Freitag wollen auch die Zugführer von Southern Rail in den Ausstand treten. Davon sind Hunderttausende Reisende von der Südküste sowie zum Londoner Flughafen Gatwick betroffen. Die Beschäftigten protestieren gegen Pläne des Unternehmens zum Personalabbau.

Ebenfalls am Dienstag beginnt ein zweitägiger Streik bei British Airways. Es wird jedoch erwartet, dass der Ausstand nur begrenzte Auswirkungen auf den Flugbetrieb haben dürfte.

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SDA-ATS