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Berlin - Nach dem schweren Busunglück bei Berlin hat sich die Zahl der Toten auf 13 erhöht. "Ein Mann ist seinen schweren Verletzungen im Laufe des Nachmittags erlegen", sagte ein Sprecher der Polizei in Königs Wusterhausen am Sonntag. 38 Menschen wurden verletzt, viele von ihnen schwer.
Darunter ist auch die 37 Jahre alte Frau, die mit ihrem Auto mit Berliner Kennzeichen wahrscheinlich den Unfall verursacht hat. Sie hatte am Schönefelder Autobahnkreuz von der A113 auf die A10 auffahren wollen.
Dabei verlor sie laut Polizei die Kontrolle und prallte gegen den vorbeifahrenden Reisebus. Der Fahrer verlor ebenfalls die Kontrolle und raste gegen einen Brückenpfeiler.
Das schwere Unglück löste in Polen und Deutschland Betroffenheit aus. Der polnische Regierungschef Donald Tusk reiste noch am Sonntag zum Unfallort.
Nach seiner Ankunft besuchte Tusk zunächst in Begleitung des brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck Verletzte in einer Berliner Klinik. "Das ist mit das Schrecklichste, das wir hier in Brandenburg erleben mussten", sagte Platzeck. Er war vorher an den Unglücksort gefahren und zeigt sich tief erschüttert.
Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel äusserte sich bestürzt. Bei einem Telefonat mit Tusk habe sie ihm versichert, "dass deutsche Ärzte und Behörden alles tun werden, um das Leben der Verletzten zu retten".
Am Sonntagabend kam Merkel dann mit Tusk zusammen, wobei sie ihr Beileid ausdrückte: "Wir in Deutschland trauern mit den polnischen Bürgerinnen und Bürgern", sagt bei einem Treffen in der polnischen Botschaft in Berlin.
Auch Bundespräsident Christian Wulff kondolierte. In einem Beileidstelegramm an den polnischen Staatschef Bronislaw Komorowski erklärte Wulff, die Nachricht habe ihn mit "Trauer und Bestürzung" erfüllt. Aussenminister Guido Westerwelle erklärte, das Unglück bewege nicht nur "unsere polnischen Freunde, es bewegt auch uns".

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SDA-ATS