Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Schweizer Bobpiloten müssen zum Abschluss des Weltcups in St. Moritz eine böse Schlappe einstecken. Rico Peter fährt mit seinem Team auf den 13. Platz, Clemens Bracher nur auf den 18.

Bracher verpasste damit den angestrebten Platz in den Top 16 um 23 Hundertstelsekunden und ist nun auf den Goodwill der Selektionäre von Swiss Olympic angewiesen, wenn er neben dem Zweierbob auch mit dem grossen Schlitten an den Olympischen Spielen dabei sein will.

Der 30-jährige Emmentaler kann für sich ins Feld führen, dass er nur drei von sieben Weltcuprennen bestritt und die geforderte Norm bereits in Winterberg als 17. nur knapp verpasst hatte. Vor allem aber hatte er in St. Moritz mit der Startnummer 1 grosses Pech. Denn diese ist auf der Natureisbahn im Engadin ein gewaltiger Nachteil und dürfte fast eine halbe Sekunde gekostet haben.

Bracher musste zudem auf seinen nominell stärksten Anschieber Michael Kuonen verzichten, weil dieser auch bei Olympia auf dem Vierer-Schlitten von Rico Peter sitzen wird. So reichte es nur hauchdünn für die Qualifikation zum zweiten Durchgang, als 20. mit nur drei Hundertsteln Vorsprung und nicht zuletzt dank der Disqualifikation des Deutschen Nico Walther.

Rico Peter bleibt in St. Moritz glücklos

Für die Schweizer Männer resultierte ein enttäuschendes Wochenende ohne einen Top-5-Platz. Dass Rico Peter, die eigentliche Nummer 1, die Kohlen nicht aus dem Feuer holen konnte, war keine Überraschung. Ihm fehlt in dieser Saison eine absolute Top-Platzierung, zudem war er durch den gebrochenen Daumen, den er sich vor einer Woche beim Sturz in Altenberg zuzog, beim Start eingeschränkt.

War der 8. Platz am Samstag im Zweier so gesehen ein Lichtblick, war Peter vom Viererrennen enttäuscht. Der 34-jährige Aargauer konnte sich bislang mit der Bahn im Engadin noch nicht richtig anfreunden. Wesentlich besser gefällt ihm die Olympiabahn in Pyeongchang. Darauf liegt nun der Fokus, auch wenn am Wochenende in Königssee noch der Weltcup-Abschluss ansteht.

Mehr Grund zum Jubeln hatten in St. Moritz wie oft die Deutschen: Nach dem Dreifach-Triumph am Samstag gelang ihnen durch Johannes Lochner und Francesco Friedrich ein Doppelsieg.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.









swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS