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18'392 Personen haben im Laufe des vergangenen Jahres mindestens vorübergehend Sozialhilfe von der Stadt Zürich bezogen. Die Missbrauchsquote betrug rund 2,3%, wie Sozialvorstand Martin Waser am Dienstag vor den Medien sagte.

Da ein Sozialhilfe-Fall häufig mehr als eine Person umfasst, betrug die Gesamtzahl der Fälle 12'644 (-0,4%). In den letzten drei Jahren seien die Zahlen in etwa konstant geblieben, sagte die Direktorin der Sozialen Dienste, Mirjam Schlup Villaverde.

Die Sozialhilfequote betrug 5,0% - jede und jeder zwanzigste Bewohner der Stadt Zürich erhielt also während einer gewissen Zeit staatliche Unterstützung. Seit 2005 (6,6%) ist die Quote kontinuierlich gesunken.

Jeder zweite rasch wieder auf eigenen Beinen

Die meisten Sozialhilfe-Abhängigen können jeweils nach einiger Zeit wieder auf eigenen Beinen stehen. Dies ist bei fast der Hälfte der Unterstützten innert einem halben Jahr der Fall.

Insgesamt zahlte die Stadt 271 Millionen Franken Sozialhilfe aus. Davon erhält sie einiges von Bund, Kanton und Angehörigen der Unterstützten wieder zurück, so dass der Stadtkasse netto eine Belastung von 90 bis 98 Millionen Franken verbleibt.

Kontrolle unverzichtbar

Die in den letzten Jahren neu eingeführten Instrumente zur Kontrolle und Missbrauchsbekämpfung haben sich bewährt. Sie sind "zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Sozialhilfe geworden", sagte Benedikt Hoffmann, 1. Vizepräsident der Sozialbehörde.

Insgesamt wurden 98 Untersuchungen abgeschlossen. Bei 54% davon erhärtete sich der Anfangsverdacht. Pro Fall ging es dabei um durchschnittlich 47'500 Franken. Im Durchschnitt wurden die Überführten seit 90 Monaten von der Sozialhilfe unterstützt.

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SDA-ATS