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Die Coop-Tochter Bell ist dank der Übernahme von Hügli gewachsen. (Archivbild)

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

(sda-ats)

Der Fleischverarbeiter Bell hat im ersten Semester 2018 insbesondere dank der Übernahme des Ostschweizer Nahrungsmittelherstellers Hügli den Umsatz markant gesteigert. Die Gewinnzahlen fielen dagegen wegen des schwierigen Marktumfelds zurück.

Der Umsatz stieg um knapp 19 Prozent auf 2,10 Milliarden Franken und auch das Absatzvolumen legte um knapp 20 Prozent zu. Neben Akquisitionen haben aber auch Währungseffekte und ein organische Wachstum zum Umsatzplus beigetragen, wie das mehrheitlich zu Coop gehörende Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Betriebsgewinn (EBIT) ging dagegen um knapp 16 Prozent auf 55,2 Millionen Franken zurück.

Dass der Gewinn zurückgehen werde, hatte Bell bereits im Juli angekündigt. Das Wachstum im Schweizer Geschäft sei vor allem in Sortimenten und Absatzkanälen mit tieferen Margen erfolgt, begründet Bell den Gewinnrückgang. Und im internationalen Geschäft habe das Geflügelgeschäft unter höheren Futtermittelpreisen und gestiegenen Personalkosten gelitten.

Unter dem Strich fiel der Reingewinn unter anderem auch wegen eines Währungsverlusts von 1,4 Millionen Franken um knapp 18 Prozent auf 32,5 Millionen Franken.

Um den Ergebnisrückgang aufzufangen, hat Bell nach eigenen Angaben in der Schweiz und in Österreich bereits verschiedene Massnahmen eingeleitet. Und auch die Reorganisationsmassnahmen bei Bell Deutschland und Bell Frankreich sollen weitergeführt werden.

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SDA-ATS