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Bencic wieder mit Erstrunden-Out, Golubic gewinnt

(Keystone-SDA) Belinda Bencic scheitert zum fünften Mal in diesem Jahr in der 1. Runde. Sie verliert in Miami gegen die Italienerin Sara Errani 3:6, 6:4, 3:6. Viktorija Golubic zieht derweil in die 2. Runde ein.

Auch unter dem in den letzten Wochen getesteten polnischen Coach Maciej Synowka lässt der Aufwärtstrend bei der auf den Weltranglistenplatz 135 zurückgefallenen Bencic auf sich warten. Die 20-Jährige gewann in Acapulco, Indian Wells und Miami nur eine Partie und steht nach sechs Turnieren im 2017 mit fünf Erstrunden-Niederlagen zu Buche. Ob Synowka, der während der Partie von Bencic zweimal auf den Platz gerufen wurde, weiterverpflichtet wird, ist noch offen.

Gegen die ebenfalls weit von ihrer Bestform entfernten Errani zeigte Bencic eine Vorstellung voller Hochs und Tiefs. Es war eine spielerische Achterbahnfahrt, die von einem 2:0-Vorsprung über einen 3:6, 0:3-Rückstand noch zum Satzausgleich führte. Und als es schien, dass die Ostschweizerin die Partie in den Griff bekommen hatte, steigerte sich die frühere Top-10-Spielerin Errani (WTA 102) wieder und fand geschickte Mittel, um das Tempo aus dem Spiel zu nehmen.

Golubic nun gegen Keys

Die auch enttäuschend ins Jahr gestartete Golubic (WTA 53) machte es bei ihrer Premiere in Miami besser. Sie erreichte dank dem 3:6, 6:1, 6:1 gegen Tsvetana Pironkova (WTA 70) zum zweiten Mal in dieser Saison die 2. Runde eines Turniers. Die Schweizer Entdeckung der letzten Saison konnte sich nach einem missglückten Start deutlich steigern. Nachdem sie im 2. Satz das Break zum 0:1 kassiert hatte, dominierte Golubic mit ihrem offensiven Spiel die Partie klar. Sie gewann 12 der restlichen 13 Games. Im gut 30 Minuten dauernden ersten Satz hatte Golubic nur drei Punkte bei Service von Pironkova für sich entschieden.

An Madison Keys (WTA 9), ihre nächste Gegnerin, hat Golubic gute Erinnerung. Im letzten Oktober zog sie in Linz nach dem Forfait der Amerikanerin in den Final ein (Niederlage gegen Dominika Cibulkova). Dass sie auch Spielerinnen vom Kaliber einer Madison Keys schlagen kann, hat die 24-Jährige schon bewiesen. Ihr dürfte entgegenkommen, dass die zwei Jahre jüngere Keys erst vor knapp zwei Wochen nach überstandener Handgelenksverletzung ihre ersten drei Partien in diesem Jahr bestritten hat.

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

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