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Champions League - Am Mittwoch sind die Favoriten der zweiten Viertelfinal-Tranche der Champions League schon vor dem Anpfiff im Vorteil. Real Madrid und Chelsea haben ihre Hinspiele auswärts gewonnen.
Von allen schlechten Resultaten zuhause ist ein 0:1 noch das beste: an dieses (Europacup-)Motto klammert sich Benfica Lissabon. Gewinnen die Portugiesen an der Stamford Bridge 1:0, haben sie das Penaltyschiessen erreicht, erzielen sie bei einem Sieg mindestens zwei Tore, stehen sie in den Halbfinals. Optimistisch stimmt Benficas Trainer Jorge Jesus nicht nur diese nicht mal so komplizierte Ausgangslage, sondern auch die Leistung im Hinspiel. "Wir waren besser als Chelsea. Das hatten auch einige englischen Medien anerkannt. Es war ein glücklicher Sieg von Chelsea."
In London ist nochmals eine gute Darbietung gefragt. Dass Benfica auch in der Fremde Ausserordentliches zu leisten imstande ist, bewies die Mannschaft in dieser Saison mehrmals. In der Vorrunde blieb sie auswärts ungeschlagen; so gab es in Basel einen 2:0-Sieg und bei Manchester United ein 2:2. Vor dem Rückspiel plagen die Portugiesen allerdings personelle Sorgen. In der Abwehr fehlen die Stützen Ezequiel Garay, Jardel und Miguel Vitor.
Bei Chelsea könnte sich derweil das grösste personelle Problem der letzten Monate lösen. Fernando Torres zeigte sich in den letzten Spielen endlich - und über ein Jahr nach seinem Transfer vom FC Liverpool - in guter Form. Im Hinspiel hatte er den Siegtreffer von Salomon Kalou vorbereitet, am Samstag traf er in der Meisterschaft beim 4:2 gegen Aston Villa erstmals seit über einem halben Jahr.
Im Duell Real Madrid - APOEL Nikosia werden keine Fragen mehr über den Ausgang des Viertelfinals gestellt. Nach dem 3:0 der Spanier im Hinspiel auf Zypern ist alles beantwortet. Reals Trainer José Mourinho nützt die klare Ausgangslage, um einigen Reservespielern Auslauf zu gewähren. Critiano Ronaldo, Mesut Özil, Xabi Alonso und Goalie Iker Casillas werden wohl die Garde der abwesenden Stars anführen.
Mangelnden Respekt vor dem Gegner bedeutet Mourinhos Personalwahl nicht. Vielmehr will der Portugiese vor den schwierigen kommenden Wochen die besten Kräfte schonen. Bis Ende April folgen für Real die Spitzenspiele Schlag auf Schlag. In der Primera Division stehen auf dem Weg zum ersten Titel seit 2008 die Duelle mit Valencia, der Nummer 3 der Liga, mit Stadtrivale Atletico Madrid und mit Erzrivale FC Barcelona an. Dazwischen stehen die Champions-League-Halbfinals gegen den FC Bayern München im nahrhaften Programm.

SDA-ATS