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Auch heftiger Regen konnte die gute Laune an der Parade zum Christopher Street Day in Berlin nicht trüben.

KEYSTONE/EPA/CARSTEN KOALL

(sda-ats)

Bunte Kostüme, Regenbogenflaggen und viel nackte Haut bei der Parade zum Christopher Street Day in Berlin: Nach Polizeiangaben beteiligten sich zehntausende Menschen an der grossen Homosexuellenkundgebung in der deutschen Hauptstadt.

Die Parade stand in diesem Jahr unter dem Motto "Mehr von uns - jede Stimme gegen Rechts". Rund 60 Umzugswagen bahnten sich den Weg vom Kurfürstendamm zum Brandenburger Tor, auch heftige Regenschauer konnten die gute Laune nicht trüben.

Zu feiern hatten die Teilnehmer auch das Gesetz zur Gleichstellung homosexueller Paare bei der Ehe, das Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Freitag unterzeichnet hatte. Die ersten Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern können voraussichtlich Anfang Oktober geschlossen werden.

Die jährlich in zahlreichen Städten weltweit organisierten Umzüge zum Christopher Street Day sind eine Mischung aus ernster politischer Demonstration und buntem Strassenfest. Die Teilnehmer wollen so der Forderung nach gesellschaftlicher Akzeptanz und rechtlicher Gleichstellung Nachdruck verleihen.

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SDA-ATS