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Der mutmassliche Sexskandal des italienischen Regierungschefs Silvio Berlusconi ist um ein kurzes Kapitel reicher: Berlusconi schaltete sich am Montag zu später Stunde live in ein kritisches TV-Programm zu seinen Sexaffären ein und beschwerte sich vehement.

Am Ende der Live-Sendung "L'infidele" (Der Untreue) des Privatkanals La 7 rief Berlusconi an und beschimpfte den Moderator als "verachtenswert, abscheulich und widerlich". Das Programm nannte er ein "ekelhaftes Fernsehbordell".

Ohne auf den Fernsehjournalisten zu hören, warf ihm Berlusconi vor, die Wirklichkeit zu verzerren und die Unwahrheit zu sagen. Der Moderator bezeichnete den Regierungschef daraufhin als "Rüpel" und riet ihm, sich der Justiz zu stellen, statt seinem Ärger im Fernsehen Luft zu machen.

Die Affäre um Amtsmissbrauch und Beihilfe zur Prostitution bringt Berlusconi derzeit immer stärker in Bedrängnis. Im Mittelpunkt steht ein marokkanisches Callgirl mit dem Spitznamen Ruby, das mittlerweile 18 ist. Berlusconi soll im vergangenen Mai sein Amt missbraucht haben, um Rubys Freilassung zu erwirken, als diese wegen Diebstahlverdachts in Polizeigewahrsam war.

Die ermittelnde Mailänder Staatsanwaltschaft gab zudem an, Beweise zu haben, dass der Regierungschef Wohnungen unterhielt, in denen er Prostituierte kostenlos unterbrachte. Die Prostituierten habe er zu Festen auf seiner Residenz nahe Mailand bestellt. Berlusconi weist die Vorwürfe zurück.

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SDA-ATS