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Die bernische BDP wagt bei den eidgenössischen Wahlen vom Oktober den Alleingang: Sie verzichtet bei den Nationalratswahlen auf Listenverbindungen und schickt auch ihren Ständerat Werner Luginbühl allein ins Rennen.

Der Entscheid kommt nicht ganz unerwartet. Die Berner Bürgerlichen tun sich seit geraumer Zeit schwer, am gleichen Strick zu ziehen. Dies ganz besonders, seit sich die BDP im Jahr 2008 von der SVP abgespalten hatte.

Geschadet hat dies bisher aber nicht in erster Linie den beiden Streithähnen SVP und BDP, sondern den Freisinnigen, die etwa bei den letzten kantonalen Wahlen 2010 kräftig Federn lassen mussten.

Nach ihren bisherigen Wahlerfolgen auf Gemeinde- und Kantonsebene gibt sich die noch junge BDP indessen selbstbewusst: Sie "will ohne Listenverbindungen transparent und klar fassbar den Wahlkampf führen", wie die Partei in einem Communiqué vom Mittwoch schreibt.

Die Wähler sollten die Gewissheit haben, dass sie mit ihrer Stimme die BDP und nicht indirekt auch noch andere Parteien unterstützen. Diese konsequente Haltung gelte auch für die Ständeratswahlen, hält die BDP fest.

Nebst Luginbühl treten im bürgerlichen Lager noch zwei weitere Schwergewichte an: Ständerat Adrian Amstutz (SVP/bisher) und Nationalrat Christian Wasserfallen (FDP).

Bei den Ständeratswahlen stellt sich die Frage nach Listenverbindungen nicht. Hier wäre einzig ein gemeinsamer Wahlkampf der Bürgerlichen denkbar.

Nachdem sich die Bürgerlichen aber nicht auf ein Zweierticket für den Ständerat einigen konnten und die FDP die beiden Bisherigen mit einem eigenen Kandidaten angreift, ist auch dieses Thema vom Tisch.

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SDA-ATS