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Im Fall der vier Gymnasiasten aus der Region Bern, die auf einer Exkursion in Berlin ein Paar bedroht haben sollen, hat der bernische Erziehungsdirektor den temporären Schulausschluss für drei der Schüler verkürzt. Der Vierte bleibt für 12 Wochen ausgeschlossen.

Es handelt sich dabei um den Schüler, der am stärksten am Vorfall von Anfang Februar beteiligt war, wie Erziehungsdirektor Bernhard Pulver am Freitag in Bern vor den Medien sagte. Bei diesem Schüler sei klar, dass er sich einem Paar in den Weg gestellt und es verbal bedroht habe. Anschliessend habe er den Mann mit einem Tritt ans Bein zu Fall gebracht.

Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass drei der vier Schüler das Paar in jener Nacht tätlich angegriffen hätten, sagte Pulver weiter. Bei zwei Schülern hat er deshalb den Schulausschluss von zwölf auf acht Wochen reduziert, bei einem Schüler auf vier Wochen. Dieser Schüler hat aber das Pech, dass er bereits acht Wochen Schulausschluss hinter sich hat.

Regierungsrat Pulver musste über die Beschwerden der vier Schüler gegen einen Entscheid der Schulkommission des Gymnasiums Köniz-Lerbermatt entscheiden. Dort gehen die vier jungen Männer zur Schule. Die Geschichte sei "sehr hoch gehängt worden", sagte Pulver am Freitag, doch seien Sanktionen notwendig und rechtmässig.

Schliesslich hätten die vier der Polizei nicht offen geschildert, was vorgefallen war, und hätten die Lehrpersonen nicht umgehend orientiert. Sie hätten damit gegen die Regeln der Schule gehandelt, Weisungen der Lehrpersonen missachtet und gegen allgemeine Verhaltensregeln verstossen.

Noch offen ist, ob die vier nun ihre Matura absolvieren können. Das entscheidet nicht Pulver, sondern eine kantonale Kommission.

Drei der vier Gymnasiasten besuchen nach Zwischenentscheiden der bernischen Erziehungsdirektion seit den Osterferien wieder das Gymnasium. Der vierte kann die Schule ab nächster Woche wieder besuchen.

Sozialeinsatz angeordnet, absolviert - und nun aufgehoben

Die Schulkommission der Könizer Gymnasiums ordnete im Februar nicht nur den temporären Schulausschluss der vier jungen Männer an, sondern verknurrte sie auch zu einem unentgeltlichen Sozialeinsatz. Diesen haben alle vier Schüler geleistet - Pulver hat nun aber diese Massnahme aufgehoben.

Die vier Schüler seien von der Schulkommission zu dieser Massnahme nicht angehört worden, sagte der bernische Erziehungsdirektor zur Begründung. Das widerspreche den Vorschriften. "Deshalb konnten wir an dieser Massnahme nicht festhalten."

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SDA-ATS