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Der Berner Filmpreis 2013 geht an den Dokumentarfilm "Harry Dean Stanton: Partly Fiction" von Sophie Huber. Die Jury war unter anderem von den betörenden und melancholischen Bildern in dem Werk begeistert, wie die bernische Erziehungsdirektion am Sonntag mitteilte.

Huber begleitete für ihren Film den amerikanischen Schauspieler und Musiker Harry Dean Stanton über lange Zeit. Stanton wirkte in seiner langjährigen Karriere als Nebendarsteller bisher in über 200 Streifen mit und ist auch als Musiker bekannt.

Die Bernerin filmte für ihr Werk "einen Mann, der nicht spricht, der den Blues singt und von sich sagt: Ich bin nichts", heisst es in der Mitteilung zum Finale des Berner Filmpreisfestivals. Dadurch sei ein Film über die Seele entstanden. Der Berner Filmpreis ist mit 30'000 Franken dotiert.

Preise für Regie und Nachwuchs

Der mit 20'000 Franken dotierte Regiepreis geht an Simon Baumann für "Zum Beispiel Suberg". Baumann skizziere in seinem Dokfilm humorvoll eine Dorfchronik, wie sie für viele Orte in der Schweiz stehen könnte, hält die Jury fest. Ohne Rührseligkeit werde dem Publikum bewusst, wie die Schweiz wegen ihres Wohlstands sozial verwahrlose.

Mit dem Nachwuchsförderpreis in der Höhe von 10'000 Franken wird der Spielfilm "Halb so wild" des 28-jährigen Regisseurs Jeshua Dreyfus ausgezeichnet. Das Werk überzeuge als einfühlsamer Film über die Liebeswirren einer Gruppe Jugendlicher, die gemeinsam in einer abgelegenen Berghütte ihre Ferien verbringen, schreibt die Jury.

Publikumspreise vergeben

Im Rahmen des 2. Berner Filmpreisfestivals vergab überdies das Publikum zwei Preise. In der Kategorie "Bester Kurzfilm" gewann "The Smortlybacks" von Ted Sieger und Wouter Dierickx. Zum besten Langfilm wählte das Publikum "Neuland" von Anna Thommen.

SDA-ATS