Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

In den Kantonen Solothurn und Bern will in den letzten zwei Wochen niemand respektive kaum mehr jemand einen schwarzen Panther in Feld oder Wald gesehen haben. Der bernische Jagdinspektor Peter Juesy glaubt unterdessen, dass es dieses Tier "eher nicht" gibt.

Juesy sagte am Freitag auf Anfrage, die Meldungen zu angeblichen Sichtungen einer schwarzen Raubkatze hätten in den letzten zwei Wochen "markant abgenommen". Und Melanie Schmid, Sprecherin der Polizei des Kantons Solothurn, sagt, die letzte angebliche Sichtung stamme von Ende Mai.

Im Kanton Solothurn sind unterdessen die zusätzlichen Foto- und Käfigfallen, die wegen des angeblichen Panthers aufgebaut worden waren, längst abgebaut. Ein Bild, das eine schwarze Raubkatze zeigen würde, gibt es nicht.

Das bernische Jagdinspektorat erhielt in den letzten Wochen etwa 80 Meldungen zu angeblichen Sichtungen des schwarzen Panthers. Etwa 20- bis 25-mal rückten Wildhüter respektive die Polizei aus, um die Angaben von Bürgerinnen und Bürgern zu überprüfen. Einen Beweis für die Existenz des Panthers liegt nach wie vor nicht vor.

Juesy erzählt, einmal hätten seine Leute einen Gipsabdruck von einer Pfote genommen, die laut einem Bürger von einem Panther stammen sollte. Sie stammte aber von einem Hund. Einmal umstellten seine Leute ein Feld, in dem eine Frau den Panther lokalisiert hatte. Heraus kam eine schwarze Katze. Und mehrere Fotos zeigten nicht einen Panther, sondern schwarze Hunde und Katzen.

Als Anfang Mai erstmals die Rede gewesen war von einem rätselhaften Tier im Wald bei Kestenholz SO, sagte eine Sprecherin der Polizei des Kantons Solothurn noch, in Süddeutschland werde ein schwarzer Panther vermisst.

Weder bei Juesy in Bern noch bei der Kapo in Solothurn liegen heute aber Hinweise vor, dass in der Schweiz oder Süddeutschland tatsächlich ein solches Tier irgendwo ausgerissen ist.

SDA-ATS