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Vom grenzüberschreitenden Leichentransport über Lifestyle-Reisen bis zu "integrationsresistenten" Einwandererkindern: Das Berner Theaterfestival "Auawirleben" präsentiert sich vom 28. April bis zum 8. Mai gemäss eigenem Motto "Welt Offen".

Gezeigt werden zwölf Produktionen aus Argentinien, Belgien, Deutschland und der Schweiz. Die eingeladenen Künstler und Künstlerinnen und/oder die von ihnen dargestellten Figuren sind laut den Veranstaltern alles Mischlinge: "BerlinerTürken, ArabBerliner, deutsche Schweizer und schweizerische Holländer, belgische Koreaner, Argentinierinnen mit deutschen Grosseltern".

Aus aktuellem Anlass hat das Festival als Benefizveranstaltung ein Videoscreening des dokumentarischen Theaterprojekts "Atomic Survivors - Onkel Wanjas Kinder" der Tokioter Regisseurin Abe Hatsumi am 7. Mai ins Programm aufgenommen.

"Matrix" lässt die Ppuppen tanzen

Eines der spektakulärsten Stücke auf dem Programm dürfte die Adaption des Films "Matrix" durch die Berliner Figurentheatergruppe Das Helmi sein. Wer den Film 1999 gekauft habe, werde nach dem Besuch des Stücks die DVD ohne Reue verrschenken, versprechen die Festival-Verantwortlichen.

Während "Matrix" nur locker mit dem Thema "Welt Offen" verbunden ist, haben mehrere Stücke motto-konform einen Migrationshintergrund. In "Verrücktes Blut" etwa bläut eine überforderte Lehrerin ihren deutsch-türkischen Schülern Schiller mit der Pistole ein.

In "ArabQueen" führt eine junge Muslimin ein Doppelleben zwischen strengem Elternhaus und freizügiger Partyszene. Und mysteriös kommt "Abgesoffen" daher: Auf einer nächtlichen Autofahrt Richtung spanischer Südküste reden zwei Männer über Gott und die Welt, Masturbation und einen toten "Moro" im Kofferraum.

Um eine Art Rück-Migration geht es in "Fiktionland", einer Gemeinschaftsarbeit des Berners Gerhard Meister mit der Argentinierin Romina Paula: Eine junge Argentinierin bereitet eine Reise nach Deutschland vor, wo sie ihren Vater, den sie nie kennengelernt hat, vermutet.

Eröffnet wird das Festival nächsten Donnerstag von der belgischen Truppe Peeping Tom, die bereits 2009 auf dem "Auawirleben" Furore machte. Ihr Tanztheaterstück "32, Rue Vandenbranden" lässt "groteske Realität fliessend in surreale Sehnsuchtsbilder" übergehen.

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SDA-ATS