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Der berüchtigte französische Kunstdieb Stephane Breitwieser ist erneut zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Breitwieser wurde wegen des Diebstahls von Skulpturen und Gemälden in acht Fällen von einem Strassburger Gericht zu drei Jahren Haft verurteilt.

Gestohlen hatte der 41-Jährige die Kunstwerke in Auktionshäusern oder Galerien in Deutschland, Frankreich und Belgien. Während einige Werke verschwunden blieben, wurden andere in seinem Haus im elsässischen Marmoutier gefunden.

Der als Museumsplünderer bekannte Elsässer war zunächst 2003 in der Schweiz und zwei Jahre später in Frankreich wegen des Diebstahls von Kunstwerken zu jeweils mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Im Oktober 2005 kam er auf freien Fuss, bevor er im April 2011 erneut vorübergehend festgenommen wurde.

Breitwieser hat allein für den Zeitraum 1995 bis 2001 vor Gerichten den Diebstahl von 245 Kunstwerken aus sieben Ländern mit einem Gesamtwert von mehr als zehn Millionen Euro eingeräumt. Darunter waren Werke von berühmten Künstlern wie Lucas Cranach des Jüngeren aus dem 16. und 17. Jahrhundert sowie wertvolle Statuen, Porzellan und alte Waffen.

Breitwieser, der sich als Kunstliebhaber darstellt, versicherte stets, er habe seine Beute nie veräussern wollen. In einem 2006 erschienenen autobiografischen Buch spricht er von rund 300 gestohlenen Objekten.

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SDA-ATS