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Berufungsanhörung im Fall Chodorkowski um eine Woche vertagt

Im Fall des inhaftierten Kremlkritikers Michail Chodorkowski ist das Berufungsverfahren am Dienstag um eine Woche verschoben worden. Das Gericht in Moskau benötigt nach eigenen Angaben mehr Zeit, um neue Anträge der Verteidigung zu prüfen.

Der 47 Jahre alte Ex-Öl-Milliardär und sein früherer Geschäftspartner Platon Lebedew waren Ende Dezember zu einer Gesamtstrafe von 14 Jahren Haft verurteilt worden. Sie waren der Unterschlagung von 218 Millionen Tonnen Öl schuldig befunden worden.

Chodorkowski verbüsste bereits zuvor eine achtjährige Haftstrafe, die in diesem Jahr zu Ende gegangen wäre und die auf die 14 Jahre Haft angerechnet wird. International war der erneute Schuldspruch scharf kritisiert worden. Der Ministerpräsident und ehemalige Staatspräsident Wladimir Putin gilt als treibende Kraft hinter dem Prozess.

Ein früherer Zellengenosse Chodorkowskis hatte am Montag schwere Vorwürfe gegen die Behörden erhoben. Diese hätten ihn gezwungen, den einst reichsten Mann Russlands im Gefängnis anzugreifen, sagte er gegenüber der Webseite Gazeta.ru. Die Aussagen seien wahr, sagte Chodorkowskis Anwalt der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Der Zellengenosse habe "nichts gesagt, was neu für uns wäre".

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