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Studium und Spitzensport sind schwierig zu vereinen. Das soll sich nach den Plänen von Swissolympic und Swissuniversities künftig ändern. (Themenbild)

KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

(sda-ats)

Spitzensport und Studium sollen besser unter einen Hut gebracht werden können. Swiss Olympic und swissuniversities haben am Montag in Bern eine gemeinsame Erklärung zur besseren Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium unterzeichnet.

Studierende Spitzensportler haben bisher die Unterstützung durch ihre Universitäten als eher spärlich eingestuft, wie Swiss Olympic und swissuniversities am Montag bekannt gaben. 37 Prozent der Olympioniken von 2010 und 2014 studierten indessen.

Damit es Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern möglich ist, Höchstleistungen in ihrer Sportart zu erbringen und gleichzeitig ihre akademische Ausbildung mit Erfolg abzuschliessen, sollen die Rahmenverbindungen weiter verbessert werden.

Swissuniversities, die Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen, empfiehlt dazu, die Grundsätze zum Teilzeitstudium auf alle Hochschulen auszuweiten. Das bedeute für die einzelnen Hochschulen, in möglichst vielen Studiengängen Modelle für Teilzeitstudien zu entwickeln.

Aufgrund der damit verbundenen Schwierigkeiten seien auch pragmatische Lösungen wie die variable Studiendauer und die Flexibilisierung bestehender Studiengänge zu unterstützen. Bereits heute sei das Teilzeitstudium an den Fachhochschulen die Regel und an den Universitäten studierten viele Studierende faktisch Teilzeit.

Swissuniversities und Swiss Olympic, der Dachverband des Schweizer Sports, regen die Hochschulen an, ihre Angebote und Möglichkeiten im Bereich Spitzensport und Studium in Weisungen oder Richtlinien festzuhalten und zugänglich zu machen.

Darin soll geregelt werden, unter welchen Voraussetzungen und in welchen Studiengängen für ausgewiesene Spitzensportlerinnen und Spitzensportler welche Flexibilisierungen der Studienbedingungen gelten.

Beratung und Information notwendig

Swiss Olympic will zudem bei seinen Mitgliedsverbänden auf allen Ebenen das Bewusstsein stärken, dass es heute Möglichkeiten gibt, Hochschulbildung und Spitzensport miteinander zu vereinbaren.

Swiss Olympic und der Schweizer Hochschulsport-Verband (SHSV) stellen zudem sicher, dass potenziell und aktuell studierende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler bereits vor dem Studium wie auch im Studienverlauf mit qualitativ guter Beratung und Informationen unterstützt werden. Das dazu erforderliche Netzwerk für die Vereinbarung von Spitzensport und Studium in der Schweiz soll nachhaltig etabliert werden.

Das Programm Spitzensport und Studium soll mindestens während der kommenden vier Jahre weitergeführt und in eine Nachhaltigkeitsbegleitung der in der Schweiz stattfindenden Grossanlässe Youth Olympic Games 2020 in Lausanne und Winteruniversiade 2021 Luzern-Zentralschweiz integriert werden. Weiter werde "Spitzensport und Studium" in das Rahmenkonzent zur Sport- und Athletenentwicklung eingebettet, das die Athleten von Beginn der Sportausbildung- und -förderung bis zur Weltklasse und darüber hinaus im Sport halten soll.

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SDA-ATS