Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Für neue Siedlungen soll kein Wald gerodet werden dürfen, und die Wiederaufforstungspflicht soll bleiben: Dies ist die Haltung einer deutlichen Bevölkerungsmehrheit, wie eine am Dienstag publizierte repräsentative Umfrage von Naturschutzorganisationen ergeben hat.

Die Pflicht zur Wiederaufforstung bei Waldrodungen fand 88 Prozent Zustimmung, das Rodungsverbot für Siedlungsbau 89 Prozent, wie der WWF mitteilte. Für die Umfrage im Auftrag von WWF, Pro Natura, Schweizer Vogelschutz und der Stiftung Landschaftsschutz hatte das Institut Link 1221 Personen landesweit befragt.

Die Umweltschutzorganisationen sehen den Wald bedroht durch politische Bestrebungen, den Waldschutz aufzuweichen. Unter anderen stehe der Schweizer Bauernverband dahinter.

Die Waldfläche in der Schweiz ist in den letzten Jahren ständig gewachsen. Vor allem in den Alpen, Voralpen und im Jura. 31 Prozent der Landesfläche sind derzeit bewaldet. Naturschützer sehen allerdings den Wald im Mittelland und in alpinen Tourismusgebieten unter Druck.

Waldwachstum kann ökologisch und landschaftlich wertvolle Flächen sowie landwirtschaftliche Nutzflächen bedrohen. Mit einer hängigen Änderung des eidgenössischen Waldgesetzes - sie geht auf eine parlamentarische Initiative zurück - soll die Situation entschärft werden.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS