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Bewaffnete Konflikte berauben Millionen Kinder weltweit der Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. In Konfliktregionen sei die Schulbildung durch gezielte Angriffe auf Kinder, Schulen und Lehrkräfte gefährdet, heisst es im in New York vorgestellten Weltbildungsbericht der UNO-Kulturorganisation UNESCO.

Von den weltweit 67 Millionen Kindern, die keine Schule besuchen, leben demnach 28 Millionen in Konfliktgebieten. Zwischen 1999 und 2008 seien 35 Länder von bewaffneten Konflikten betroffen gewesen. In Afghanistan und im Jemen etwa wurden hunderte Schulen geplündert und zerstört.

"Bewaffneter Konflikt ist in vielen Weltregionen ein grosses Hindernis für gesellschaftliche Entwicklung", sagte die UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokowa am Dienstag. Dennoch würden die Auswirkungen von Konflikten für die Bildung weitgehend ignoriert.

Nach Angaben der UNESCO gab es aber auch Fortschritte: So ging von 2000 bis 2008 die Zahl der Kinder im Grundschulalter, die keine Schule besuchten, von 128 auf 67 Millionen zurück.

Allerdings warnt die UNO-Organisation, dass das internationale Ziel der universellen Grundschulbildung bis 2015 verfehlt werde, sollte nicht mehr getan werden. Dieses Ziel hatte sich die internationale Gemeinschaft 2000 auf dem UNO-Millenniumsgipfel gesetzt. Wie die UNESCO weiter kritisierte, kommen nach wie vor auch weitaus weniger Mädchen als Buben in den Genuss von Bildung.

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SDA-ATS