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Vorsicht beim Frühlingsputz: Mehr als 12'000 Personen erleiden jedes Jahr Vergiftungen und Verätzungen. (Symbolbild)

Keystone/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Wer Lust auf Frühlingsputz verspürt, sollte die Sache nicht zu hektisch angehen: Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) warnt vor den Gefahren, die beim Putzen in den eigenen vier Wänden lauern.

Grosse Putzaktionen sollten auf mehrere Tage verteilt und regelmässige Pausen eingeschaltet werden, schrieb die bfu in ihrem Communiqué vom Donnerstag. Zu viele Putzfreudige nähmen sich für einen einzigen Tag zu viel vor und verunglückten dann in der Hektik. "Slow down", empfiehlt deshalb die bfu.

Jedes Jahr müssen laut bfu mehr als 12'000 Personen wegen Vergiftungen und Verätzungen zum Arzt. Viele dieser Vorfälle passierten bei der Verwendung von Putzmitteln, schreibt sie und weist auf Warnaufschriften auf Putzmitteln und Chemikalien sowie die Gebrauchsanweisungen hin.

Wer mit starken Säuren und Laugen arbeitet, soll Schutzhandschuhe und zusätzlich eine Schutzbrille tragen. Bei Dämpfen muss für eine gute Belüftung gesorgt werden. Überflüssige Chemikalien müssten zurück in die Verkaufsstelle gebracht werden - oder gefährliche Putzmittel gleich ganz vermieden werden.

Weiter empfiehlt die bfu für Putzaktionen bequeme Kleidung und geschlossene Schuhe sowie standsichere Leitern. Schwere Gegenstände sollten aus der Hocke und mit geradem Rücken gehoben werden. Gefahren kann auch von nassen und deshalb rutschigen Böden ausgehen sowie von Putzgeräten, über die man stolpern könnte.

SDA-ATS

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