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Catherine Leutenegger, "New Artificiality": Das Bild der pinken Grapefruit aus dem 3D-Drucker ist unter vielen anderen an den Bieler Fototagen zu sehen. (Pressebild)

Pressebild

(sda-ats)

Die Frage nach der Wirklichkeit begleitet die Fotografie seit ihren Anfängen. Zu ihrem 20-jährigen Jubiläum greifen die Bieler Fototage dieses Grundthema auf und konstruieren, dekonstruieren und rekonstruieren die Realität.

Das Motto der Veranstaltung lautet denn auch sinnigerweise "Permis de construiere", auf Deutsch: Baubewilligung. Ab Freitag öffnen in der ganzen Stadt Biel 20 Fotoausstellungen mit Fotografinnen und Fotografen aus 11 Ländern ihre Tore, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten.

Das Programm der Fototage bietet einen Querschnitt aktueller künstlerischer Positionen. Aras Gökten zum Beispiel evoziert in seinem Werk "Arkanum" eine künstliche Stadt der Zukunft, die stark im Kontrast zur Natur steht. Etienne Malapert hingegen befasst sich in "The city of possibilities" mit der grünen Utopie der Planstadt Masdar City, an der seit 2006 in der arabischen Wüste gebaut wird.

Die Herstellung von Objekten steht im Zentrum der Arbeiten von Catherine Leutenegger. Die Schweizerin fragt sich, wie präzise sich die Realität nachbauen lässt und experimentiert mit 3D-Druckern.

Die drei jungen Schweizer Fotografinnen Simone Haug, Annick Ramp und Delphine Schacher dokumentieren in ihren Reportagen Biografien von Menschen in der Schweiz. Die 20. Bieler Fototage dauern bis am 22. Mai.

www.bielerfototage.ch

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SDA-ATS