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Die Schweizer Biotechindustrie hat im Jahr 2011 einen Verlust von 350 Millionen Franken verbucht. Gleichzeitig verdoppelten sich die Investitionen in die Branche beinahe um 203 auf 458 Millionen Franken, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Swiss Biotech Report hervorgeht.

Langfristig gesehen bewegten sich die 2011 getätigten Investitionen damit wieder auf einem hohen Niveau, schreibt der Verband Swiss Biotech Association (SBA). Der Zuwachs sei verschiedenen Innovationstreibern zuzuschreiben.

So sorge der Bund mit seinen Förderprogrammen für Innovation und Jungunternehmer für gute Rahmenbedingungen. Auch die Schweizer Universitäten und Fachhochschulen brächten wettbewerbsfähige Fachkräfte für die Branche hervor.

Dass die Branche dennoch einen Verlust verbuchte, habe mit den Währungseinflüssen und einmaligen Sondereffekten bei einzelnen Unternehmen zu tun, schreibt der SBA. Auch der Umsatz der Gesamtbranche schrumpfte um 558 Millionen Franken auf insgesamt 8,696 Mrd. Franken.

Die Schweizer Biotechindustrie zählte per Ende vergangenen Jahres 249 Unternehmen - das sind 12 Firmen mehr als ein Jahr zuvor. Insgesamt beschäftigten die Unternehmen 19'200 Mitarbeitende.

SDA-ATS