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Die Backwarengruppe Hug hat im vergangenen Jahr einen unveränderten Umsatz von 133 Mio. Fr. erzielt - bei Währungsverlusten von rund einer Million Franken. Die Produktion dagegen konnte um 4,3 Prozent auf 9400 Tonnen erhöht werden.

Der tiefe Euro-Kurs, verbunden mit einem harten Preiswettbewerb im europäischen Detailhandel, habe zu grösseren Umsatz-Verlusten bei einigen internationalen Kunden geführt, teilte Hug am Dienstag mit. Generell berge die Entwicklung der Euro- und Dollarkurse einige Unsicherheiten.

Kritik übt Hug am Bund: Einerseits an der umstrittenen Swissness-Deklaration, anderseits an den Budgetkürzungen beim Rohstoffkosten-Ausgleich nach dem Schoggigesetz. Eine gesicherte Auszahlung der Rohstoffpreis-Rückerstattung könne einen angemessenen Ausgleich für die im Ausland teurer gewordenen Produkte darstellen, wird Verwaltungsratsdelegierter Werner Hug zitiert.

Zugpferde Darvida und Tartelettes

Zugpferde im Hug-Sortiment waren 2010 die Marke Darvida sowie die Tartelettes für die Gastronomie. Besonders grosse Exporterfolge verzeichnete man bei den Tartelettes in den USA. Im vergangenen Jahren wurde die 2008 übernommene Wernli AG in Trimbach SO abschliessend in die Gruppe integriert.

Mitte 2011 will Hug die Tiefkühl-Backwaren-Produktion von Malters zur Deliciel AG nach Birmenstorf AG verlegen. Von der Verlegung sind 14 Arbeitsplätze betroffen. Für einen Grossteil der Mitarbeitenden habe man neue Arbeitsplätze finden können, heisst es in der Mitteilung.

Aufgrund der guten Konsumentenstimmung hofft Hug, im laufenden Jahr den Umsatz zu steigern. Bei Wernli werden über 5 Mio. Fr. in die Erneuerung der Produktion investiert. Die Hug-Gruppe beschäftigt 366 Vollzeit-Mitarbeitende in den beiden Luzerner Gemeinden Malters und Willisau sowie in Trimbach SO.

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SDA-ATS