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Am Freitagnachmittag hat die Junihitze in der Schweiz einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. In der subtropischen Luftmasse trieb die Sonne die Lufttemperaturen vielerorts auf 30 bis fast 35 Grad. Am heissesten war es im Zentralwallis und im Churer Rheintal.

Mit leichter Föhnunterstützung wurden in Bad Ragaz SG mit 34,6 und in Sitten VS mit 34,3 Grad die bis jetzt höchsten Temperaturen des Jahres 2012 gemessen, wie SF Meteo mitteilte. In der Stadt Basel gab es am Nachmittag schweisstreibende 33, 2 Grad. Im Mittelland erreichten die Höchsttemperaturen an vielen Orten 30 bis 32,5 Grad.

Sogar auf dem 3580 Meter hohen Jungfraujoch reichte es für plus 8 Grad, wie Meteomedia mitteilte. Im Tessin herrschten maximal 32 Grad. Verantwortlich für die Hitze ist neben dem Föhn heisse Luft aus Südspanien und Nordafrika, erkennbar am Sanddunst.

Hitze auch am Samstag

In der Zentral- und Ostschweiz herrscht am Samstag noch ein Mal grosse Hitze. Im Vorfeld einer kräftigen Regen- und Gewitterfront wird die Luft nahezu tropisch feucht. Im Westen und am Jura stöhnt man in 30 Grad warmer und 60 Prozent feuchter Luft. Für viele Mitteleuropäer sei diese schwüle Hitze nur schwer zu ertragen, schreiben die Meteorologen.

Nach Unwettern am Samstagabend im Westen und Norden gehen am Sonntag mit teils kräftigen Gewittern und Regengüssen die Temperaturen von Westen her zurück. So schwül und drückend wie aktuell soll es laut Prognose die ersten zwei Juliwochen nicht mehr werden.

SDA-ATS