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In Grossbritannien hat sich erstmals ein Bitcoin-Raubüberfall ereignet. (Archiv)

KEYSTONE/EPA/FRANCK ROBICHON

(sda-ats)

"Bitcoins her oder ich schiesse": In Grossbritannien hat sich laut einem Pressebericht erstmals ein Bitcoin-Raubüberfall ereignet. Vier vermummte Bewaffnete drangen am 22. Januar bei einem britischen Devisenmakler-Paar ein.

Sie hätten den Devisenmakler gezwungen, auf seinem Computer eine Überweisung in der Kryptowährung vorzunehmen, berichtete die Zeitung "Daily Mail" am Montag. Die Opfer sind Direktoren der Firma Aston Digital Currencies, die auf Finanzprodukte in virtueller Währung spezialisiert sind. Die Firma ist in ihrem Haus im südenglischen Moulsford registriert.

Aston Digital Currencies wurde im Juni 2017 gegründet, als der Bitcoin 2500 Euro wert war. Die Kryptowährung erlebte in den darauffolgenden Monaten einen Hype und erreichte am 17. Dezember ihren bislang höchsten Wert von 16'323 Euro. Seitdem sank der Wert wieder unter die 10'000-Euro-Marke. Die Polizei nahm bislang keine Verdächtigen fest.

Kryptowährungen sind virtuelle Währungen, die durch eine spezielle Verschlüsselungs-Software generiert werden. Die bekannteste Kryptowährung ist der Bitcoin. Er war 2009 auch als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden, um eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung zu erschaffen.

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SDA-ATS