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Blockupy-Aktivisten klettern in Frankfurt auf EZB-Gebäude

Bei Auseinandersetzungen zwischen Aktivisten des bankenkritischen Blockupy-Bündnisses und der Polizei am neuen EZB-Gebäude in Frankfurt hat es auf beiden Seiten Verletzte gegeben.

Die deutsche Polizei zählte am Samstag neun verletzte Beamte, die Demonstranten sprachen von etwa 20 Betroffenen in ihren Reihen.

Die Polizei griff ein, als Demonstranten den Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Farbbeuteln und Steinen bewarfen. Rund 80 Aktivisten waren über Bauzäune geklettert und so auf das Gelände gelangt.

Beamte seien zudem durch Tritte und Schläge angegriffen worden, sagte ein Polizeisprecher. Daraufhin habe es einen gezielten Einsatz von Pfefferspray gegeben. Nach einigen Minuten verliessen die Aktivisten das Gelände laut Polizei wieder. Die Veranstalter sprachen von bis zu 3000 Teilnehmern, die Polizei zählte rund 2000 Demonstranten.

Diese hatten sich zunächst an der Paulskirche versammelt und gegen das "Krisenmanagement" in Europa demonstriert. Anschliessend ging der Demonstrationszug zum neuen EZB-Gebäude, das gerade bezogen wird. Die Demo stand unter dem Motto "Umzug zur neuen EZB - wir packen mit an!".

Für die offizielle Eröffnung des EZB-Neubaus am 18. März kommenden Jahres kündigte das Bündnis weitere Aktionen an.

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