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München - Gestern Kurzarbeit, heute Arbeitszeitverlängerung: Der Autohersteller BMW hat sich schneller als erwartet von dem Krisenjahr 2009 erholt und verhandelt bereits mit dem Betriebsrat über längere Arbeitszeiten. Die Prognosen für das Jahr 2010 hob der Konzern an.
Im Gesamtjahr will BMW nun mehr als 1,4 Millionen Autos verkaufen - rund 10 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Bislang war BMW von mehr als 1,3 Millionen verkaufter Autos seiner Marken BMW, Mini und Rolls-Royce für 2010 ausgegangen. Die Situation auf den Automobilmärkten habe sich deutlich verbessert, teilte BMW am Dienstag in München mit.
Mit dem Betriebsrat verhandelt der Autohersteller nach Angaben eines Sprechers bereits über eine Ausdehnung der Arbeitszeiten in den deutschen Werken, um die Bestellungen rasch abzuarbeiten.
In der Auto-Sparte erwartet BMW nach einem starken ersten Halbjahr mit einem Absatzplus von 13 Prozent nun eine Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern von mehr als fünf Prozent im Gesamtjahr. Zuvor war BMW bei dieser Kennziffer von einem niedrigen einstelligen Prozentbereich ausgegangen.
Gutes Geschäft in ChinaBMW profitiert wie auch die Konkurrenten Audi und Daimler von einer unerwartet raschen Belebung auf den internationalen Automärkten. Im Juni hatten alle drei Hersteller deutliche Absatzzuwächse eingefahren. Besonders in China brummt das Geschäft.
Dort kommt BMW mit der Produktion vor Ort nicht mehr nach und will deshalb 10'000 Autos aus München ausführen, wie der Personalchef Harald Krüger der "Financial Times Deutschland" (Ausgabe vom Dienstagg) sagte. "Eine steigende Nachfrage in China führt auch dazu, dass die Werke in Deutschland und den USA gut ausgelastet sind."
Im vergangenen Jahr hatte BMW noch grosse Teile der Belegschaft in Kurzarbeit schicken müssen, weil die Werke nicht ausgelastet waren. Insgesamt war der Absatz 2009 um 11 Prozent auf 1,06 Millionen Autos gesunken.

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SDA-ATS