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Das im vergangenen Jahr nach der Explosion einer Bohrinsel im Golf von Mexiko ausgetretene Öl liegt weiter auf dem Grund des Meeres. Das teilte eine Wissenschaftlerin mit, die im Dezember mit einem U-Boot den Meeresboden in der Nähe des Öllecks untersucht hatte.

Das Öl sei nicht wie erhofft von Mikroben abgebaut worden. Die Meereswissenschaftlerin Samantha Joye von der Universität von Georgia erklärte auf einer Konferenz in Washington, sie habe im Dezember die gleichen Orte aufgesucht wie schon im Sommer und erwartet, dass das Öl inzwischen verschwunden sei.

Das war es aber nicht. Es müsse jetzt noch geklärt werden, warum das Öl nicht wie erwartet abgebaut worden sei. Mikroben hätten bislang vielleicht zehn Prozent aufgelöst.

Die Ergebnisse von Joye und ihren Kollegen widersprechen anderen Studien, die ein viel optimistischeres Bild gezeichnet hatten. Ein Forscher des Energieministeriums hatte erklärt, die Mikroben arbeiteten "sehr schnell".

Nach der Explosion der im Auftrag des Ölkonzerns BP betriebenen Bohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April waren rund 780 Millionen Liter Öl ins Meer geströmt. Bei der Explosion kamen elf Arbeiter ums Leben. Es handelte sich um die bislang grösste Ölpest in den USA.

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SDA-ATS