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Die Unruhen in Ägypten haben an den Börsen der Golfstaaten am Sonntag heftige Kurseinbrüche verursacht. Besonders die Sorgen ausländischer Anleger, dass sich die Protestwelle in der Region ausweiten könnte, drückten die Kurse ins Minus.

"Die Unsicherheit veranlasst sie, ihre Präsenz auf unseren Märkten in Frage zu stellen", sagte Madsched Assam, Analyst von AlembicHC in Dubai. Die Investoren würden wahllos verkaufen - ungeachtet dessen, ob die Unternehmen Geschäfte in Ägypten machten oder nicht.

An der Spitze der Talfahrt der arabischen Börsen lag der Index in Dubai mit einem Fall von 4,3 Prozent. Er erreichte damit den tiefsten Stand des vergangenen halben Jahres. Auch in Katar gab der Leitindex um drei Prozent nach. In Oman und Abu Dhabi verloren die Kurse bis zum Handelsschluss 3,0 beziehungsweise 3,7 Prozent, Kuwait verlor 1,8 Prozent.

Saudi-Arabiens Börse erholte sich dagegen im Laufe des Sonntags wieder ein wenig nach dem 6,4-prozentigen Absturz vom Vortag. "Es gibt gute Möglichkeiten zu kaufen, deswegen sollte der Markt heute seinen Tiefpunkt überstanden haben", sagte der saudi-arabische Finanzmarkt-Analyst Jussef Kassantini.

In Ägypten blieb die Börse am Sonntag geschlossen. In der vergangenen Woche waren die Kurse stetig gefallen. Am Donnerstag war der Hauptindex um rund 11 Prozent abgestürzt, schliesslich wurde der Handel ausgesetzt.

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SDA-ATS