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Die Börsenaufsicht SIX Exchange Regulation hat gegen die Liechtensteinische Landesbank (LBB) eine Busse über 200'000 Franken ausgesprochen. Laut einer Mitteilung der Aufsicht hat die Bank Vorschriften zur Offenlegung von Management-Transaktionen nicht eingehalten.

Im konkreten Fall sei ein neues Mitglied des Verwaltungsrats der LBB erst drei Wochen nach der Wahl auf die Pflichten zur Meldung von Management-Transaktionen hingewiesen worden, hiess es am Montag. Die Sanktionskommission kam zum Schluss, dass die Instruktion damit zu spät erfolgt war.

Die Bank hatte argumentiert, dass der Verwaltungsrat aus seinen früheren Tätigkeiten bereits Kenntnisse entsprechender Vorschriften hatte. Zudem habe die Anwendung eines bankeigenen Meldesystems eine vollständige Instruktion erübrigt, machte die LBB weiter geltend.

Die Börsenaufsicht taxierte die Instruktion dennoch als ungenügend. Weil die zu spät veröffentlichte Information aber kein für die Anleger auswertbares Wissen enthielt, liegt gemäss Mitteilung nur ein mittelschweres Vergehen vor. Auch habe die Bank die Aufsicht umgehend kontaktiert, nachdem die Verspätung festgestellt worden war.

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SDA-ATS