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Boliviens Präsident Morales verstaatlicht drei Stromkonzerne

Dieser Inhalt wurde am 01. Mai 2010 - 17:08 publiziert
(Keystone-SDA)

La Paz - Boliviens Präsident Evo Morales treibt die Verstaatlichung des Energiesektors voran. Er enteignete drei Stromkonzerne aus Frankreich, Grossbritannien und aus Bolivien.
Wie der Chef des nationalen Stromkonzerns ENDE, Roberto Pedro, mitteilte, handelt es sich um das zu dem französischen Konzern GDF Suez gehörende Unternehmen Corani, die Filiale Guaracachi der Briten Rurelec PLC und das bolivianische Valle Hermoso.
Morales will den gesamten Energiesektor und weitere Branchen unter staatliche Kontrolle bringen. Seit seinem Amtsantritt 2006 hat der linkspopulistische Präsident mehrere Unternehmen aus dem Gas- und Ölsektor sowie der Telekommunikationsbranche verstaatlicht.
Der Staat kontrolliere nun 80 Prozent der Stromerzeugung des Landes, erklärte Morales. Ziel der Regierung sei die vollständige Beherrschung des Sektors.

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