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Leichtathletik - Sprintstar Usain Bolt gewann beim World Challenge Meeting in Ostrava (Tsch) die 100 m in 9,91 Sekunden. Der Weltrekordmann strahlt noch nicht den Glanz der Jahre 2008 und 2009 aus.
Der Jamaikaner wurde wie schon vergangenen Donnerstag in Rom von einem Landsmann gefordert. Steve Mullings blieb dem dreifachen Welt-, Olympiasieger und Weltrekordhalter auf den Fersen und belegte bei nahezu Windstille in 9,97 Sekunden Rang 2. Der Start gelang ihm zwar besser als in Rom, wo Asafa Powell auf den ersten 90 m geführt hatte. Doch seinen unwiderstehlichen Speed in der zweiten Rennphase baute er auch in Ostrava nicht auf. Der 24-Jährige ist noch mehr als einen Schritt von seiner Bestform entfernt, die ihn Ende August an den Weltmeisterschaften in Daegu (SKor) zu Gold führen soll. Der Weltrekordhalter (9,58) kann nicht verbergen, dass er vor Rom wegen Rückenproblemen neun Monate lange keinen Wettkampf bestritten hatte.
Bolt bot dem Publikum beim 50. Meeting in Ostrava unter den Augen seiner Weltrekord-Vorgänger Donovan Bailey (Ka) und Maurice Greene (USA) einen Auftritt mit zahlreichen Showeinlagen vor dem Start. Leistungsmässig wurde er von Landsfrau Veronica Campbell-Brown in den Schatten gestellt. Sie blieb über 100 m in 10,76 Sekunden einen Zehntel unter der bisherigen Jahresweltbestzeit. Die von Mullings gehaltene Bestmarke der Männer verpasste Bolt erneut um zwei Hundertstel; bereits in Rom hatte er in 9,91 Sekunden gewonnen. Seinen nächsten Auftritt plant der populärste Leichtathlet am 9. Juni beim Diamond-League-Meeting in Oslo.
Der Südafrikaner LJ van Zyl egalisierte über 400 m Hürden in 47,66 Sekunden den von ihm gehaltenen Saisonbestwert. Im Speerwurf der Frauen bezwang die Russin Maria Abakumowa mit der Jahresweltbestweite von 65,81 m die Tschechin Barbora Spotakova (64,78).
Kubas Olympiasieger Dayron Robles feierte über 110 m Hürden einen souveränen Sieg, blieb aber in 13,14 Sekunden deutlich über seinem Weltrekord (12,87), den er 2008 an gleicher Stelle aufgestellt hatte. Weltmeisterin Sanya Richards (USA) kassierte nach Platz fünf in Rom über 400 m erneut eine empfindliche Niederlage und wurde in 50,98 Sekunden nur Dritte beim Sieg ihrer Landsfrau Francena McCorory (50,64).

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SDA-ATS