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Boris Collardi räumt bei Julius Bär den Chefsessel und wechselt im kommenden Jahr zur Genfer Privatbank Pictet.(Archiv)

KEYSTONE/WALTER BIERI

(sda-ats)

Boris Collardi, seit neun Jahren CEO der Privatbank Julius Bär, ist per sofort auf eigenen Wunsch zurück getreten. Der Verwaltungsrat von Julius Bär hat Bernhard Hodler zum Nachfolger Collardis ernannt.

Als Teil der laufenden Nachfolgeplanung werde der Verwaltungsrat einen Evaluationsprozess für die langfristige Führung der Gruppe einleiten, teilte Julius Bär am Montag mit. Hodler ist derzeit Chief Risk Officer von Julius Bär. Im September war er bereits zum Stellvertreter von Chef Collardi ernannt worden.

Julius Bär sei in ausgezeichneter Verfassung, lässt sich Julius Bär-Verwaltungsratspräsident Daniel Sauter in der Mitteilung zitieren. Er bedankte sich bei Collardi für seine hervorragende Leistung und seine Führungsstärke und bedauerte den Rücktritt.

Collardi wechselt zur inhabergeführten Genfer Privatbank Pictet. Er wird dort ab Mitte 2018 Co-Head des Global Wealth Managementes, wie beide Banken mitteilten.

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SDA-ATS